25 April 2026, 16:19

NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – trotz Alternativen

Eine belebte Straßenkreuzung in Berlin, Deutschland, mit Fußgängern und Radfahrern auf der Straße, umgeben von hohen Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und Schildern unter einem bewölkten Himmel.

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – trotz Alternativen

Neue Zahlen zeigen, dass im Jahr 2024 fast fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen in eine andere Stadt pendelten. Das Auto blieb dabei das bevorzugte Verkehrsmittel – 68 Prozent der Berufstätigen fuhren mit dem Pkw zur Arbeit. Die Daten offenbaren zudem Verschiebungen in den Pendlerströmen der Region.

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Laut den aktuellen Statistiken stieg der Anteil der Autonutzung leicht um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch entfielen 14 Prozent der Fahrten auf den öffentlichen Nahverkehr, während 10 Prozent der Pendler mit dem Fahrrad unterwegs waren und 6 Prozent zu Fuß gingen. Die Mehrheit der Beschäftigten (69 Prozent) benötigte weniger als eine halbe Stunde für den Arbeitsweg, doch 6 Prozent hatten Fahrten von über einer Stunde zu bewältigen.

Unter den Städten und Gemeinden der Region verzeichnete Holzwickede im Kreis Unna den höchsten Anteil an Einpendlern. Gleichzeitig blieben Großstädte wie Köln, Düsseldorf und Essen die beliebtesten Ziele. Die Erhebung zeigt zudem, dass 4,4 Millionen Arbeitnehmer sowohl wohnten als auch in derselben Kommune arbeiteten.

Die Zahlen unterstreichen die anhaltende Abhängigkeit vom privaten Pkw im täglichen Berufsverkehr. Öffentliche Verkehrsmittel und aktive Mobilitätsformen wie Radfahren oder Zu-Fuß-Gehen spielten zwar eine geringere, aber dennoch bedeutende Rolle im Pendlerverhalten der Region.

Die Ergebnisse bestätigen, dass das Auto das Pendeln in Nordrhein-Westfalen weiterhin dominiert – mit nur geringfügigen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Zwar bleiben die meisten Arbeitswege kurz, doch eine kleine, aber bemerkenswerte Gruppe hat mit langen Fahrzeiten zu kämpfen. Die Trends spiegeln die anhaltenden Muster wider, wie Berufstätige sich zwischen den Städten und Gemeinden des Landes bewegen.

Quelle