NRW pocht auf dauerhafte Bundesmittel für frühkindliche Bildung
Horst-Dieter GertzNRW pocht auf dauerhafte Bundesmittel für frühkindliche Bildung
Jugendministerkonferenz: NRW fordert dauerhafte Bundesförderung für frühkindliche Bildung
Vor der Sonder-Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) am Dienstag unter Hamburger Vorsitz hat die nordrhein-westfälische Kinder- und Jugendministerin Josefine Paul (Grüne) die Bundesregierung aufgefordert, die Finanzierung der frühkindlichen Bildung im Qualitätsentwicklungsgesetz verbindlich zu verankern. „Frühkindliche Bildung legt den Grundstein für erfolgreiche Bildungsbiografien aller Kinder in unserem Land. Deshalb ist es entscheidend, dass der Bund seine [...]“
Finanzen, Wirtschaft, Bildung & Persönlichkeitsentwicklung, Lernen
Die Bundesregierung hat Pläne für eine langfristige Finanzierung von Kita-Plätzen in ganz Deutschland angekündigt. Unter Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) soll eine neue Gesetzgebung jährlich rund 4 Milliarden Euro für die frühkindliche Bildung garantieren. Der Schritt folgt Forderungen mehrerer Bundesländer – darunter Nordrhein-Westfalen – nach stabiler finanzieller Unterstützung, um die Qualität und Chancengleichheit in der Kinderbetreuung zu verbessern.
NRWs Kinder- und Jugendministerin Josefine Paul (Grüne) drängt die Regierung, die Mittel im geplanten Qualitätsentwicklungsgesetz rechtlich abzusichern. Sie betonte, dass verlässliche Finanzierung die Voraussetzung für bessere Lernerfolge und gerechten Zugang zu frühkindlicher Förderung sei. Paul verwies zudem auf die Bedeutung regelmäßiger Sprachstands- und Entwicklungstests, insbesondere in sozial benachteiligten Regionen.
Die geplante Gesetzgebung sieht vor, die Förderung für Kitas mit jährlich etwa 4 Milliarden Euro dauerhaft zu verankern. Damit soll Planungssicherheit für kommunale Träger geschaffen und die Unterstützung für Kinder in strukturschwachen Gebieten ausgebaut werden. Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen warten nun auf die finalen Regelungen des Qualitätsentwicklungsgesetzes, um dessen Auswirkungen auf die frühkindliche Bildung bewerten zu können.






