NRW verzeichnet höchsten Inflationsstand 2023 mit 2,3 Prozent im September
Horst-Dieter GertzInflationsrate in NRW erreicht Jahreshoch - NRW verzeichnet höchsten Inflationsstand 2023 mit 2,3 Prozent im September
Die Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen (NRW) stiegen im September 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent. Damit erreichte die Inflationsrate in der Region den höchsten Stand des bisherigen Jahres. Treiber des Anstiegs waren deutliche Preiserhöhungen in mehreren Schlüsselbereichen, während einige Güter günstiger wurden.
Die Lebensmittelpreise erhöhten sich insgesamt um 2,1 Prozent. Besonders stark betroffen war Obst, dessen Kosten um 7,1 Prozent in die Höhe schnellten. Auch Milchprodukte und Eier wurden teurer und verteuerten sich um 3,8 Prozent. Nicht alle Nahrungsmittel folgten diesem Trend: Gemüse verbilligte sich um 3,3 Prozent.
Die Ausgaben für Unterkünfte kletterten um 7,2 Prozent – einer der stärksten Anstiege unter den erfassten Kategorien. Auch Versicherungsdienstleistungen zogen deutlich an, mit einem Preisanstieg von 6,4 Prozent. Gleichzeitig wurden einige Grundgüter günstiger: Heizöl verbilligte sich um 5,5 Prozent, während Speisefette und -öle um 3,8 Prozent im Preis sanken.
Die aktuellen Zahlen zeigen für Verbraucher in NRW ein gemischtes Bild. Während Unterkünfte, Versicherungen und bestimmte Lebensmittel die Inflation auf den höchsten Stand des Jahres 2023 trieben, brachten sinkende Preise für Heizöl und Gemüse etwas Entlastung. Die Lebenshaltungskosten steigen insgesamt weiter an – allerdings nicht gleichmäßig bei allen Waren und Dienstleistungen.






