Österreichs Football-Team demütigt Deutschland mit 30:9 und zieht ins EM-Finale ein
Kristiane DippelÖsterreichs Football-Team demütigt Deutschland mit 30:9 und zieht ins EM-Finale ein
Österreich stürmt zum zweiten Mal in Folge ins Finale der Amerikanischen Fußball-Europameisterschaft
Mit einem historischen 30:9-Halbfinalsieg gegen Deutschland hat Österreich nicht nur erstmals überhaupt gegen den langjährigen Rivalen triumphiert, sondern auch die schmerzhafte Niederlage im Finale 2014 – damals nach Verlängerung – getilgt.
Von Beginn an bestimmten die Österreicher das Spiel und gingen mit 9:2 in die Halbzeit. Oskar Herz und Tobias Bonatti steuerten entscheidende Spielzüge bei, während die Defense um Christoph Nitzlnader die deutsche Offensive mit zwei Interceptions – beide vom Münchner Ravens-Star – effektiv ausbremste.
In der zweiten Hälfte erhöhte Nitzlnader selbst mit einem Touchdown auf 16:2. Die bereits angeschlagene deutsche Abwehr hatte kaum Antworten, als Lukas Haslwanter mit einem weiteren Versuch die Führung ausbaute. Den Schlusspunkt setzte im vierten Viertel Ex-NFL-Spieler Sandro Platzgummer, der mit seinem Touchdown den 30:9-Endstand besiegelte.
Besondere Bedeutung hatte der Sieg für die Veteranen Matthias Rebl und Daniel Schönet – die letzten noch aktiven Spieler aus dem verlorenen Finale 2014. Ihre Erfahrung zahlte sich in einem Spiel aus, das Deutschlands jahrzehntelange Vorherrschaft über die Nachbarn beendete.
Im Finale trifft Österreich nun auf Finnland – eine Neuauflage des Championship-Games von 2022. Der Erfolg sichert nicht nur den Einzug ins Endspiel, sondern bringt auch den längst fälligen Sieg gegen Deutschland. Mit Rückenwind peilt das Team nun den ersten europäischen Titel seit 2014 an.






