PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung
Christoph DöhnPETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung
Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Die Organisation verweist auf die massiven Schäden für die Tierwelt, zu denen jährlich Millionen getöteter Tiere für vermeintliche Unterhaltung zählen. Ihre Kampagne betont zudem die ethischen Bedenken, die mit diesen Aktivitäten einhergehen.
Jährlich töten deutsche Hobbyjäger über fünf Millionen Wildtiere und rund 200.000 Katzen. Laut PETA wird dadurch das Sozialgefüge wildlebender Tiere zerstört, was zu erhöhten Fortpflanzungsraten unter den überlebenden Artgenossen führt. Die Organisation argumentiert, dass die Jagd weder ökologisch gerechtfertigt noch ethisch vertretbar sei.
Auch Angler tragen demnach maßgeblich zum Leid der Tiere bei: Millionen Fische werden jährlich durch Haken verletzt, viele von ihnen erleiden qualvolle Schmerzen und ersticken langsam. PETA beruft sich auf internationale Studien, die belegen, dass Fische über Selbstbewusstsein verfügen, soziale Bindungen eingehen und ausgeprägte kognitive Fähigkeiten besitzen.
Die Organisation drängt auf strengere Regelungen, darunter ein Verbot von Bewegungsjagden und der öffentlichen Zurschaustellung von Trophäenfotos im Internet. PETA-Sprecher Peter Höffken appellierte an alle tierliebenden Menschen, Jagd- und Angelveranstaltungen vollständig zu meiden. Zudem setzt sich die Gruppe dafür ein, Kinder vor der Konfrontation mit Gewalt während der Jagd zu schützen.
PETAs Kampagne zielt sowohl auf rechtliche als auch kulturelle Veränderungen ab, um das Leid der Tiere zu verringern. Die Organisation unterstützt weiterhin Petitionen und Aufklärungskampagnen gegen Freizeitjagd und -fischerei. Ihre Position bleibt klar: Diese Aktivitäten verursachen unnötiges Leid an fühlenden Wesen.






