Peter Draisaitl verlässt Krefeld Pinguine nach erfolgreicher DEL2-Ära
Horst-Dieter GertzPeter Draisaitl verlässt Krefeld Pinguine nach erfolgreicher DEL2-Ära
Peter Draisaitl, eine prägende Persönlichkeit des deutschen Eishockeys, wird sein Amt als Sportdirektor der Krefeld Pinguine am Ende der Saison verlassen. Sein Abschied erfolgt nach einer erfolgreichen Phase, in der der Verein vom Abstieg bis an die Spitze der DEL2 aufstieg. Die Entscheidung ist Teil einer geplanten Umstrukturierung in der Vereinsführung.
Seine Karriere umfasst Jahrzehnte – von einem unvergesslichen olympischen Moment 1992 bis zum Gewinn der deutschen Meisterschaft 1995. Während sich der Club nun auf die Playoffs vorbereitet, bleibt sein Einfluss sowohl auf als auch neben dem Eis spürbar.
Draisaitl stieß im Oktober 2022 als Cheftrainer zu den Krefeld Pinguinen und wechselte später in die Rolle des Sportdirektors. Unter seiner Führung stabilisierte sich der Verein nach dem Abstieg aus der DEL 2022 und führt die DEL2 nun als dominierende Mannschaft in die Playoffs.
Als aktiver Spieler bestritt er 165 Länderspiele für Deutschland und gewann 1995 mit den Kölner Haien die deutsche Meisterschaft. Doch viele Fans erinnern sich vor allem an seinen verpassten Strafschuss im olympischen Viertelfinale 1992 gegen Kanada – ein Moment, der über Jahre nachwirkte.
Abseits des Eises trägt sein Name in der Hockey-Welt großes Gewicht: Sein Sohn Leon Draisaitl ist ein Star in der NHL und feierte im Februar 2023 in Mailand sein olympisches Debüt. Die Zukunft der Krefeld Pinguine in der DEL zur Saison 2025/26 hängt indes von den aktuellen Leistungen in der Liga ab, auch wenn die genauen Tabellenplatzierungen noch nicht feststehen.
Durch die Umstrukturierung des Vereins ändert sich Draisaitls Rolle. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära, hinterlässt aber ein Team, das als Top-Favorit für die Rückkehr in die DEL gilt.
Draisaitls Wirken bei den Krefeld Pinguinen brachte nach einer schwierigen Phase Stabilität und Erfolg. Der Club geht als Tabellenführer in die Playoffs, wobei die Aufstiegschancen von den kommenden Ergebnissen abhängen. Sein Abschied schließt ein Kapitel – sowohl für den Verein als auch für einen Mann, dessen Karriere den deutschen Eishockeysport über Jahrzehnte geprägt hat.






