Pheline Roggan unterstützt Collien Fernandes nach Missbrauchsvorwürfen öffentlich
Kristiane DippelErste 'Arschlecken.' Star bricht Schweigen - Pheline Roggan unterstützt Collien Fernandes nach Missbrauchsvorwürfen öffentlich
Die deutsche Schauspielerin Pheline Roggan hat sich öffentlich hinter Collien Fernandes gestellt, nachdem diese ihre Vorwürfe wegen Missbrauchs öffentlich gemacht hatte. Roggan, die vor allem durch ihre Rolle in Jerks. bekannt wurde, äußerte Bewunderung für Fernandes' Mut, ihre Geschichte zu teilen. Ihre Äußerungen fügen sich in eine wachsende Bewegung ein, die darauf abzielt, die Schuld in Fällen sexualisierter Gewalt von den Opfern auf die Täter zu verlagern.
Roggan betonte die Bedeutung von Fernandes' Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu gehen, und bezeichnete dies als Akt der Solidarität mit allen Frauen, die ähnliche Kämpfe durchstehen. Sie unterstrich, dass die Schauspielerin nicht nur für sich selbst spreche, "sondern für alle Frauen, die von Missbrauch und Gewalt betroffen sind". Ihre Worte griffen dabei die berühmte Aussage der feministischen Ikone Gisèle Pelicot auf, die 2019 erklärte, die Scham gehöre auf die Täter, nicht auf die Überlebenden.
Pelicots eigener Prozess im Jahr 2024, in dem sie enthüllte, von ihrem Ehemann und über 50 Männern unter Drogen gesetzt und vergewaltigt worden zu sein, hatte die öffentliche Wahrnehmung bereits nachhaltig verändert. Ihr Satz – "damit die Scham endlich dorthin wandert, wo sie hingehört" – wurde weltweit zu einem Schlachtruf für Betroffene. Bis 2026 bleibt ihr Vermächtnis ein Symbol der Ermächtigung, ihre Worte werden bei Protesten und in den Medien immer wieder zitiert.
Roggans Unterstützung für Fernandes folgt diesem gleichen Prinzip. Sie zeigte offen Mitgefühl für Fernandes' Erlebnisse und lobte ihren Mut, wodurch sie die Idee verstärkte, dass die Täter, nicht die Opfer, die Last der Scham tragen müssen.
Fernandes' Entscheidung, sich zu äußern, hat breite Unterstützung erfahren, mit Persönlichkeiten wie Roggan, die ihre Botschaft verstärken. Die anhaltende Debatte spiegelt einen größeren kulturellen Wandel wider, in dem Überlebende zunehmend Gehör finden und Täter zur Verantwortung gezogen werden. Pelicots Einfluss prägt diese Bewegung weiterhin und sorgt dafür, dass die Scham dorthin zurückfällt, wo sie hingehört.






