Plakat mit nackten Brüsten in Wuppertal löst Empörung und Gerichtsstreit aus

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Ein Plakat mit Bildern von Frauen und begleitendem Text.Christoph Döhn

Plakat mit nackten Brüsten in Wuppertal löst Empörung und Gerichtsstreit aus

"Busen" – Empörung über nackte Brüste auf Plakaten in Wuppertal

Ein Plakatmotiv des Medienprojekts Wuppertal wirbt mit freiem Oberkörper für den Film „Busen – Perspektiven auf Brüste“ – nun gibt es Streit.

Ein Plakatmotiv in Wuppertal hat für hitzige Diskussionen gesorgt, nachdem es zur Bewerbung eines Filmprojekts nackte Brüste zeigte. Die Bilder, Teil einer medienpädagogischen Reihe für Schulen, führten zu Beschwerden, Sachbeschädigungen und sogar juristischen Auseinandersetzungen. Nun hat ein Gerichtsurteil den Streit zugunsten des Kinos entschieden.

Die Kontroverse begann, als das Wuppertaler Medienprojekt Plakate für „Busen – Perspektiven auf Brüste“ aufhängte, einen Film, der sich mit Körperbildern, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Wahrnehmungen von Brüsten auseinandersetzt. Statt Zustimmung erntete die Kampagne jedoch Widerspruch. Viele Plakate wurden von Passanten abgerissen oder beschmiert.

Mit der gerichtlichen Klärung kann das Wuppertaler Medienprojekt seine Arbeit nun fortsetzen. Die Plakate bleiben hängen, und die Filmreihe wird wie geplant durchgeführt. Der Fall hat jedoch die anhaltenden Spannungen um die öffentliche Darstellung des Körpers und die Grenzen der Akzeptanz in der Werbung deutlich gemacht.