Polanski zerlegt VAR nach Gladbachs Remis: „Absoluter Unsinn!“
Kristiane DippelPolanski zerlegt VAR nach Gladbachs Remis: „Absoluter Unsinn!“
Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Eugen Polanski greift VAR scharf an
Nach dem 0:0 seines Teams gegen RB Leipzig hat Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Eugen Polanski den Videobeweis als "absoluten Unsinn" verrissen. Die Technologie zerstöre den Fußball, indem sie Torchancen wegen minimalster Abweichungen aberkenne, so seine Kritik.
Polanskis Frust entlud sich, nachdem Franck Honorats Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben worden war – eine Entscheidung, die auf Millimeterarbeit des VAR basierte. Der Direktor bezeichnete dies als ungerecht und forderte, dass solche Haarspaltereien klare Torchancen nicht zunichtemachen dürften.
Obwohl er die erste VAR-Entscheidung scharf verurteilte, räumte Polanski ein, dass ein zweiter Eingriff – die Rücknahme eines Elfmeters – korrekt gewesen sei. Sein Stellvertreter Rouven Schröder stand ihm bei der Pressekonferenz zur Seite, auf der die jüngsten VAR-Kontroversen im Fussball heute im Mittelpunkt standen. Polanski betonte, der Fußball solle mehr Tore fördern statt übermäßige technische Analysen. Seine Äußerungen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit den Auswirkungen des Videobeweises auf den Spielfluss wider.
Das Remis lässt Borussia Mönchengladbach weiterhin auf der Suche nach Konstanz in dieser Saison. Polanskis Ausbruch unterstreicht die anhaltende Debatte über die Rolle des VAR im Fußball. Vereine und Offizielle streiten weiterhin darüber, wie stark Technologie Spielausgänge beeinflussen sollte.






