Polizei ermittelt nach brutaler Hundemisshandlung in Dortmund: Belgischer Schäferhund beschlagnahmt
Kristiane DippelPolizei ermittelt nach brutaler Hundemisshandlung in Dortmund: Belgischer Schäferhund beschlagnahmt
Die Dortmunder Polizei hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Der Vorfall hat in der Öffentlichkeit Empörung ausgelöst – Hunderte Beschwerden gegen den Verdächtigen sind bereits eingereicht worden. Die Behörden ermitteln nun wegen Verstößen gegen das deutsche Tierschutzgesetz.
Ausgangspunkt des Falls war ein im Internet verbreitetes Video, das einen 44-jährigen Dortmunder zeigt, wie er auf den Hund einschlägt. Die Polizei identifizierte den Mann schnell als Hauptverdächtigen und erwirkte einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für seine Wohnung. Bei der anschließenden Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten den Hund und brachten ihn in ein Tierheim, wo er nun versorgt wird.
Die Aufnahmen lösten eine Welle der Empörung aus: Hundertfach gingen Hinweise und offizielle Anzeigen bei der Polizei ein. Die Behörden warnten daraufhin davor, das Video weiterzuverbreiten, um eine weitere Zuspitzung der Lage zu vermeiden. Gleichzeitig betonten sie, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz als Straftaten verfolgt würden.
Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei Beweise sammelt und das Vorgehen des Verdächtigen nach dem Tierschutzrecht bewertet. Der Belgische Schäferhund steht unterdessen unter dem Schutz des Tierheims, bis der Fall geklärt ist. Die Beamten prüfen weiterhin die Beweislage und wiesen erneut darauf hin, dass rechtliche Schritte im Rahmen des gesetzlichen Verfahrens erfolgen werden. Die Öffentlichkeit wurde aufgefordert, von Eigeninitiative abzusehen und die Aufklärung den Behörden zu überlassen.






