Polizei Mönchengladbach setzt mit Kindern auf Verkehrssicherheit vor Schulen
Kristiane DippelPolizei Mönchengladbach setzt mit Kindern auf Verkehrssicherheit vor Schulen
Mönchengladbacher Polizei führt einwöchige Aktion für mehr Verkehrssicherheit an Schulen durch
Eine Woche lang setzte sich die Polizei Mönchengladbach mit einer besonderen Kampagne für die Verkehrssicherheit in der Nähe von Schulen ein. Vom 11. bis 18. Juni arbeiteten Beamte gemeinsam mit Kindern zusammen, um Geschwindigkeiten zu überwachen und rücksichtsvolles Fahren zu belohnen. Ziel der Initiative war es, ein sichereres Verhalten auf Straßen in der Nähe von Grundschulen und Kindertagesstätten zu fördern.
Am 13. Juni unterstützten Viertklässler der Günhovener Grundschule Verkehrspolizisten bei einer Kontrolle auf einer örtlichen Straße. Von 163 überprüften Fahrzeugen erhielten 112 Fahrer Dankeskarten, weil sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten. Weitere 46 erhielten Verwarnungen wegen kleinerer Verstöße.
Am 16. Juni nahmen Zweitklässler der KGS Bell an einer ähnlichen Aktion auf der Höhenstraße teil. Bei 122 kontrollierten Fahrzeugen gab es für 104 Fahrer Dankeskarten, während 18 eine Verwarnung erhielten. Leicht zu schnelle Autofahrer wurden von der Polizei zu einem Gespräch angehalten.
Die Kampagne führte auch zu verschärften Kontrollen: 22 Verstöße wurden mit sofortigen Bußgeldern geahndet, neun Fahrer mussten mit offiziellen Sanktionen rechnen. Ein Autofahrer wurde mit 42 km/h in einer 30er-Zone erwischt – gegen ihn wurde zudem Strafanzeige wegen Fahrens ohne Führerschein erstattet.
Durch die Einbindung der Kinder in die Geschwindigkeitskontrollen sollte die Notwendigkeit von besonderer Vorsicht im Umfeld von Schulen betont werden. Fahrern, die sich an die Regeln hielten, überreichten die Schüler Dankeskarten. Die Behörden wiesen darauf hin, dass erhöhte Aufmerksamkeit in diesen Bereichen dazu beiträgt, junge Fußgänger und Radfahrer zu schützen.
