Polizei stoppt extrem überladenen Transporter auf der A3 bei Köln
Christoph DöhnPolizei stoppt extrem überladenen Transporter auf der A3 bei Köln
Schwer überladener Transporter auf A3 bei Köln von Polizei gestoppt
Ein stark überladener Kleintransporter wurde auf der Autobahn A3 in der Nähe von Köln von der Polizei angehalten. Das Fahrzeug, gesteuert von einem 42-jährigen Mann, überschritt das zulässige Gesamtgewicht um fast das Doppelte. Die Behörden leiteten umgehend Maßnahmen ein, um die Weiterfahrt zu unterbinden.
Die zulässige Höchstlast des Transporters betrug 3,5 Tonnen. Doch die Beamten stellten eine Beladung von 6.320 Kilogramm fest – eine Überlastung von etwa 80 Prozent. Der Fahrer gab an, sich auf einer Privatfahrt von Moldau nach Belgien zu befinden.
Die Polizei konfiszierte eine Sicherheitskaution in Höhe von 500 Euro und verhängte ein Weiterfahrverbot, bis die übermäßige Ladung entfernt war. Zwar gibt es keine offizielle jährliche Statistik zu schweren Überladungsfällen auf deutschen Autobahnen, doch Berichte verzeichnen vereinzelte Vorfälle. Dazu zählen eine Überlastung von 34,4 Tonnen auf der BAB 20 bei Wismar sowie eine Überschreitung um 31 Prozent auf der A4. Größere Kontrollen, wie eine Aktion in Sachsen-Anhalt im Februar, ergaben innerhalb einer Woche 32 Verstöße, während eine bundesweite Kampagne im Mai 368 Vergehen aufdeckte.
Der Transporter blieb bis zur Anpassung der Ladung an die gesetzlichen Vorgaben stillgelegt. Der Fahrer muss nun durch den Nachweis der Regelkonformität die Kaution zurückerhalten. Überladungsfälle führen weiterhin zu gezielten Kontrollen auf dem gesamten deutschen Autobahnnetz.






