Polizei stoppt Fahrer mit zwei ungesicherten Kindern in Siegburg
Kristiane DippelPolizei stoppt Fahrer mit zwei ungesicherten Kindern in Siegburg
Polizei kontrolliert in Siegburg Schulweg-Sicherheit – zwei Kinder ungesichert im Auto
Die Polizei in Siegburg führte am Mittwoch, dem 5. November, Verkehrskontrollen mit besonderem Fokus auf die Sicherheit von Schulwegen durch. Bei der Aktion hielten Beamte gegen 7:40 Uhr an der Deutzer-Hof-Straße ein Fahrzeug an und entdeckten dabei zwei kleine Kinder, die ohne vorgeschriebene Rückhaltesysteme transportiert wurden.
Ein 20-jähriger Fahrer hatte ein drei- und ein sechsjähriges Kind ohne passende Kindersitze befördert. Bei einem Kind war der Brustgurt nicht geschlossen, das andere saß in einem ungeeigneten Sitz, der lediglich mit einem Beckengurt gesichert war. Nach deutscher Verkehrsordnung müssen Kinder unter 12 Jahren oder kleiner als 1,50 Meter in einem zugelassenen Rückhaltesystem befördert werden.
Der Fahrer besaß keinen gültigen Führerschein und muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor Gericht verantworten. Auch der 50-jährige Halter des Fahrzeugs sieht sich mit Anklage konfrontiert, da er den unberechtigten Gebrauch des Wagens angeblich ermöglicht oder angewiesen haben soll. Die Beamten ahndeten zudem die mangelhafte Kindersicherung mit Bußgeldern.
Die Polizei wies darauf hin, dass Anschnallgurte stets korrekt angelegt werden müssen – selbst auf kurzen Strecken. Die Kontrollen waren Teil laufender Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen.
Der Vorfall hat für sowohl den Fahrer als auch den Fahrzeugbesitzer rechtliche Konsequenzen zur Folge. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig die korrekte Kindersicherung und eine gültige Fahrerlaubnis beim Transport junger Mitfahrer sind.






