Polizei stoppt zwei extrem überladene Holztransporter in Winterberg
Christoph DöhnPolizei stoppt zwei extrem überladene Holztransporter in Winterberg
Die Polizei in Winterberg hat zwei stark überladene rumänische Holztransporter vom Verkehr gezogen. Die Fahrzeuge wurden bei einer gezielten Kontrolle durch die Kreispolizeibehörde Hochsauerland angehalten. Beide waren mit deutlich mehr Gewicht beladen, als gesetzlich erlaubt – eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit.
Die Verkehrskontrollbehörde führte die Überprüfungen im Rahmen laufender Maßnahmen zur Überwachung von Schwerlastverkehr durch. Der erste Lkw wog 55 Tonnen – und lag damit 15 Tonnen über dem zulässigen Höchstgewicht von 40 Tonnen. Der zweite Transporter brachte es auf 50 Tonnen, was ebenfalls die gesetzlichen Vorgaben überschritt.
Bei der Inspektion stellten die Beamten weitere Sicherheitsmängel fest, darunter stark abgenutzte Reifen an beiden Fahrzeugen. Daraufhin wurde den Lkw die Weiterfahrt sofort untersagt. Gegen die Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, und das verantwortliche Unternehmen musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen sowie eine formelle Beanstandung hinnehmen.
Polizeirat Victor Ocansey wies auf die Gefahren solcher extremer Überladung hin. Er betonte, dass überlastete Lkw die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gefährden. Die Hochsauerländer Behörde bestätigte, dass sie die strengen Kontrollen fortsetzen werde, um Risiken frühzeitig zu erkennen und unsichere Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen.
Obwohl bundesweite Statistiken zu überladenen oder mangelhaften Lkw nicht zentral erfasst werden, zeigen jährliche Berichte der Polizei und des Statistischen Bundesamtes (Destatis), dass in Deutschland etwa 150.000 Schwerlastkontrollen durchgeführt werden. Rund 20–25 Prozent davon – zwischen 30.000 und 37.500 Fälle – enden mit Verstößen wegen Überladung oder technischer Mängel.
Die beiden Transporter bleiben bis zur Behebung der Mängel und der Gewichtsanpassung außer Betrieb. Das betroffene Unternehmen muss nun die Verstöße abstellen, um weitere Sanktionen zu vermeiden. Die Behörden bekräftigten ihr Engagement, unsichere Schwerfahrzeuge von öffentlichen Straßen fernzuhalten.






