Radrennbahn wird für 27,9 Millionen Euro nachhaltig saniert und modernisiert
Christoph DöhnRadrennbahn wird für 27,9 Millionen Euro nachhaltig saniert und modernisiert
Ab 2027 soll die Radrennbahn vor Ort eine umfassende Sanierung erfahren, bei der die Anlage für geschätzte 27,9 Millionen Euro modernisiert wird. Das Projekt sieht nicht nur eine Aufwertung der Sportinfrastruktur vor, sondern auch eine Halbierung des Energieverbrauchs durch nachhaltige Technologien.
Um internationale UCI-Standards zu erfüllen, stehen erhebliche Umbaumaßnahmen an: Die Barrierenhöhe der Bahn wird auf 1,40 Meter angehoben, und ein neuer, elastisch gelagerter Vinylboden wird verlegt. Zudem entsteht ein zweigeschossiger Anbau mit Trainingsräumen, Umkleidekabinen und Verwaltungsbüros.
Die Barrierefreiheit wird durch ein System aus Innen- und Außenrampen verbessert, das einen Tunnel für einen stufenlosen Zugang umfasst. Die Beheizung stellt von Gas auf eine groß dimensionierte Wärmepumpe um, ergänzt durch Deckenstrahlplatten und ein ovales Heizsegel über der Bahn. Eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 140 Kilowatt reduziert zudem den Bedarf an externem Strom.
Da das Vorhaben einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit legt, kommt es für Fördermittel im Bereich Energieeffizienz infrage. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2029 abgeschlossen sein.
Nach der Fertigstellung wird die modernisierte Radrennbahn Athleten bessere Trainingsbedingungen bieten – bei deutlich geringerem Energieverbrauch. Die Maßnahmen entsprechen damit aktuellen Anforderungen an Leistung und ökologische Verantwortung.






