Rafael Seligmanns neues Buch: Ein Leben zwischen Antisemitismus und Identität
Nina PohlRafael Seligmanns neues Buch: Ein Leben zwischen Antisemitismus und Identität
Autor Rafael Seligmann stellt sein neues Buch Keine Atempause für Juden vor
Bei einer bevorstehenden Veranstaltung in Mönchengladbach wird der Schriftsteller Rafael Seligmann sein aktuelles Werk Keine Atempause für Juden präsentieren. Das Buch untersucht den Antisemitismus in Deutschland anhand von fast 70 Jahren persönlicher Erfahrung. Organisiert von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, umfasst der Abend eine Lesung sowie eine Podiumsdiskussion.
Seligmann kam 1957 als Kind nach Deutschland. Trotz Jahrzehnten im Land bezeichnet er sich selbst als Außenseiter, der oft als "Musterjude" wahrgenommen wird. In seinem neuen Buch zeichnet er die Hartnäckigkeit des Antisemitismus nach und zeigt, wie selbst kleine Vorfälle das jüdische Leben bis heute prägen.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 18. November, um 19:30 Uhr im WandelSaal der Stadtbibliothek (Carl Brandts Haus) statt. Im Anschluss an die Lesung diskutiert Seligmann mit Ulrich Elsen, Rolf Tophoven und Dr. Martin Kessler.
Der Eintritt ist frei, Karten können unter www.gcjz-mg.de online reserviert werden.
Der Abend bietet die Gelegenheit, Seligmanns Reflexionen über Antisemitismus – damals wie heute – zu hören. Sein Buch verbindet historische Analysen mit persönlichen Erzählungen und thematisiert Fragen, die in Deutschland weiterhin aktuell sind. Die Diskussion vertieft im Anschluss die behandelten Themen.






