03 March 2026, 02:22

Rasante Flucht nach Ausländerbehörde-Kontrolle endet mit drei Festnahmen in Gelsenkirchen

Ein Auto fährt auf einer Autobahn mit einem Polizeiwagen am Straßenrand, anderen Fahrzeugen, Leitplanken, Pfählen, Brettern und Bäumen im Hintergrund.

Rasante Flucht nach Ausländerbehörde-Kontrolle endet mit drei Festnahmen in Gelsenkirchen

Polizeiverfolgung in Gelsenkirchen endet mit drei Festnahmen

Am 6. Februar 2026 endete eine Polizeiverfolgung in Gelsenkirchen mit der Festnahme von drei Personen, nachdem ein britischer Fahrer bei einer Routinekontrolle der Ausländerbehörde die Flucht ergriffen hatte. Der 28-jährige Mann, der über keinen gültigen Führerschein verfügte, muss sich nun wegen rücksichtsloser Fahrweise und illegaler Straßenrennen vor Gericht verantworten. Die Behörden suchen zudem Zeugen, die einen Radfahrer identifizieren können, der während des Vorfalls möglicherweise in Gefahr geriet.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 20. Februar 2026, gegen 10:00 Uhr auf der Von-Schenkendorf-Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf. Ein Polizeimotorradfahrer wollte eine standardmäßige Verkehrskontrolle durchführen, als der Fahrer plötzlich beschleunigte und davonraste. Der Beamte nahm die Verfolgung auf, während das Fahrzeug durch mehrere Straßen raste. Mehrmals verlor der Polizist den Wagen aus den Augen, da der Fahrer durch riskante Fahrmanöver die Verfolgung erschwerte.

Während der Flucht touchierte das Auto einen Bordstein, wodurch sichtbare Schäden entstanden. Die Verdächtigen ließen das Fahrzeug schließlich auf einem nahegelegenen Parkplatz stehen und flüchteten zu Fuß. Später konnte die Polizei alle drei Insassen – den britischen Fahrer sowie zwei weitere Mitfahrer – festnehmen.

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Den Ermittlungen zufolge könnte die rücksichtslose Fahrweise in der Nähe der Bergmannstraße, unweit eines Eiscafés, einen Radfahrer gefährdet haben. Dessen Identität ist bisher unbekannt. Die Behörden bitten alle Personen mit entsprechenden Hinweisen, sich unter der Nummer +49 209 365 6200 an die Verkehrsabteilung oder außerhalb der Dienstzeiten unter +49 209 365 2160 an die Polizeileitstelle zu wenden.

Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen rücksichtsloser Fahrweise, illegaler Straßenrennen und Fahrens ohne Führerschein. Die Polizei ermittelt weiter, insbesondere zur möglichen Gefährdung des Radfahrers. Zeugen oder Geschädigte mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich zu melden, um die Aufklärung des Falls zu unterstützen.