Rasanter Unfall in Mülheim: Lexus-Fahrer rammt Baum nach illegalem Rennen

Christoph Döhn
Christoph Döhn
2 Min.
Eine Schwarz-Weiß-Szene eines Autounfalls an einer Straßenkreuzung, mit mehreren Fahrzeugen einschließlich einem Van, einer Gruppe von Menschen drumherum und Gebäuden, Bäumen, Polen und Texttafeln im Hintergrund.Christoph Döhn

Rasanter Unfall in Mülheim: Lexus-Fahrer rammt Baum nach illegalem Rennen

Schwerer Unfall in Mülheim an der Ruhr: Zwei Männer nach Raserei-Verkehrsunfall verletzt

In den frühen Morgenstunden des 22. Januar 2026 sind bei einem Hochgeschwindigkeitsunfall in Mülheim an der Ruhr zwei Männer verletzt worden. Ein grauer Lexus IS250 kam an der Kreuzung Am Schloss Broich/Bergstraße von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Behörde sucht nun nach Zeugen, um den Hergang des Unfalls zu rekonstruieren.

Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Broich, als der Lexus mit überhöhter Geschwindigkeit die Kassenbergstraße entlangfuhr. Der Fahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit dem Baum. Im Wagen saßen ein 22-jähriger Mann aus Mülheim, der schwer verletzt wurde, sowie ein 19-Jähriger aus Mönchengladbach, der leichte Verletzungen erlitt. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, zudem wurden Blutproben entnommen, um einen möglichen Alkohol- oder Drogeneinfluss zu überprüfen.

Nach dem Unfall warf der 19-jährige Beifahrer die Kennzeichen des Fahrzeugs über einen Zaun in nahegelegene Büsche. Ein spezialisiertes Unfallermittlungsteam sicherte Spuren am Unfallort, der Lexus wurde beschlagnahmt und wird weiter untersucht. Gegen den 22-jährigen Fahrer ermittelt die Behörde nun wegen mehrerer Vorwürfe, darunter Gefährdung des Straßenverkehrs, des Verdachts auf illegale Straßenrennen sowie möglicherweise Fahren ohne Führerschein. Bisher haben sich keine Zeugen gemeldet, die Angaben zu den Momenten vor dem Crash machen könnten. Die Behörde bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Ermittlungen dauern an, die Beamten appellieren an mögliche Augenzeugen, sich mit ihren Beobachtungen zu melden. Dem 22-jährigen Fahrer drohen schwere Vorwürfe, während der 19-jährige Beifahrer bereits mit dem Verdacht der Beweismanipulation in Verbindung gebracht wird. Die Behörde prüft weiterhin die genauen Umstände des Hochgeschwindigkeitsunfalls.