Razzien in Münster: Illegales Bauunternehmen und Kriegswaffen entdeckt
Kristiane DippelRazzien in Münster: Illegales Bauunternehmen und Kriegswaffen entdeckt
Die Staatsanwaltschaft Münster hat in Münster und Senden Razzien durchgeführt. Ziel der Aktion war ein mutmaßlich illegal betriebener Bauunternehmer, bei dem es zu mehreren Festnahmen und Beschlagnahmungen kam.
Im Fokus der Ermittler stand ein 33-jähriger Mann, dem vorgeworfen wird, ein Bauunternehmen ohne die erforderlichen Genehmigungen geführt zu haben. Er soll Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und keine Beiträge an die Berufsgenossenschaften abgeführt haben. Der Mann wurde festgenommen und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten Bargeld in Höhe von 38.300 Euro. 26.000 Euro wurden in einem Bankschließfach sichergestellt, weitere 12.300 Euro bei einem 61-jährigen Komplizen zu Hause. Der ältere Mann, der als rechte Hand des Hauptverdächtigen galt, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Neben dem Bargeld wurden mehrere illegale Schusswaffen entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um funktionsfähige Kriegswaffen aus vergangenen Zeiten handelt. Zudem wurde im Rahmen einer Vermögenssicherung ein Fahrzeug beschlagnahmt.
Das Hauptzollamt Münster konfiszierte das gesamte sichergestellte Bargeld. Der 33-jährige Hauptverdächtige und sein 61-jähriger Mittäter befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu den Geschäften des Bauunternehmens und den illegalen Waffen laufen weiter.
