Regionalregierung schließt Notunterkunft im englischen Stadtteil in Gütersloh
Kristiane DippelRegionalregierung schließt Notunterkunft im englischen Stadtteil in Gütersloh
Bezirksregierung schließt Notunterkunft im Englischen Viertel in Gütersloh
Meldung der Bezirksregierung Detmold
- Dezember 2025
Die Notunterkunft im Englischen Viertel in Gütersloh ist offiziell geschlossen worden. Die Einrichtung, die zeitweise bis zu 10.000 Geflüchtete beherbergte, stellte am 5. Dezember 2025 planmäßig ihren Betrieb ein. Zum Zeitpunkt der Schließung befanden sich keine Bewohner mehr auf dem Gelände – damit endet nach dreieinhalb Jahren die Nutzung als Unterkunft.
Die Notunterkunft war im Frühjahr 2022 eröffnet worden, um vor allem Menschen auf der Flucht aus der Ukraine vorübergehend unterzubringen. Im Laufe der Zeit bot sie Tausenden Schutzsuchenden eine Bleibe, bevor sie vergangene Woche wie vorgesehen geschlossen wurde.
Mitarbeiter der Bezirksregierung Detmold arbeiten derzeit an den letzten verwaltungstechnischen Schritten. Sobald diese abgeschlossen sind, werden die Gebäude an den Eigentümer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), zurückgegeben. Anschließend übernimmt die Stadt Gütersloh das Gelände. Dr. Mathias Färber, Abteilungsleiter bei der Bezirksregierung Detmold, würdigte das Engagement der Betreuungskräfte und Sicherheitsteams, deren Zusammenarbeit den reibungslosen Betrieb der Unterkunft bis zur Schließung ermöglicht habe.
Mit der Räumung der Unterkunft bereitet sich die Stadt Gütersloh nun auf die Übernahme des Geländes vor. Die Schließung erfolgte im Rahmen eines strukturierten Auslaufprozesses, bei dem alle administrativen Schritte vor der Übergabe abgeschlossen wurden. Über die künftige Nutzung des Areals beraten derzeit die lokalen Behörden.






