25 April 2026, 12:39

Rheinberg schließt Glascontainer wegen illegaler Müllberge – drohen jetzt höhere Abfallgebühren?

Schwarzer Müllcontainer mit "Keep Baltimore More Clean"-Text auf einem Gehweg vor einem Gebäude mit Glastüren.

Rheinberg schließt Glascontainer wegen illegaler Müllberge – drohen jetzt höhere Abfallgebühren?

Rheinberg geht gegen illegale Müllentsorgung vor – nach Zunahme von Wildmüll an Glascontainern

Nach einem Anstieg von illegalen Müllablagerungen an Glasrecycling-Standorten verschärft Rheinberg die Maßnahmen. Drei stark verschmutzte Containerstandorte wurden nun dauerhaft entfernt, sodass Anwohner auf alternative Stellen ausweichen müssen. Die Stadt warnt: Bei anhaltendem Fehlverhalten drohen Strafen – und höhere Abfallgebühren für alle Haushalte.

Der DLB, der städtische Entsorgungsbetrieb, hat die Glascontainer an der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße wegen wiederholter illegaler Müllentsorgung geschlossen. Trotz der Schließungen bleiben Ersatzcontainer an der Buchenstraße, Erlenstraße und Römerstraße bestehen. Doch wie Meldungen zeigen, hat sich das Problem bereits auf die neuen Standorte verlagert.

Der DLB erhält vom Grünen Punkt eine feste Vergütung für die Pflege der Container. Doch die steigenden Kosten für die Beseitigung des Wildmülls übersteigen diese Zahlungen inzwischen. Sollte sich die Lage nicht bessern, könnte die Stadt die Abfallgebühren für alle Bürger erhöhen, um die Mehrkosten zu decken.

Rheinberg erinnert daran, dass die ordnungsgemäße Müllentsorgung gesetzlich vorgeschrieben ist. Hausmüll gehört in die eigenen Tonnen oder kann gegen eine geringe Gebühr zum Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof gebracht werden. Eine aktuelle Liste aller Glascontainer-Standorte findet sich auf der städtischen Website unter www.rheinberg.de.

Wer beim illegalen Entsorgen erwischt wird, muss mit Bußgeldern und einer Meldung an das Ordnungamt Rheinberg oder die Abfallberatung rechnen. Die Behörden betonen, dass Wildmüll nicht nur die Umwelt belastet, sondern auch die Kosten für alle Bürger in die Höhe treibt.

Die Stilllegung von drei Recyclingstandorten sollte das Problem eindämmen – doch die illegale Müllentsorgung hält an. Die Anwohner müssen nun die verbleibenden Container nutzen oder mit Konsequenzen rechnen. Steigen die Beseitigungskosten weiter, könnte die Stadt die Abfallgebühren anpassen – sofern sich das Verhalten nicht bald ändert.

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