Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt wegweisenden Schulentwicklungsplan bis 2031
Kristiane DippelRheinisch-Bergischer Kreis beschließt wegweisenden Schulentwicklungsplan bis 2031
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs der Region bis 2031 verabschiedet. Das Ziel des Plans ist es, die berufliche Bildung durch die Bewältigung zentraler Herausforderungen und die Nutzung von Chancen im kommenden Jahrzehnt zu verbessern.
Der Entwicklungsplan skizziert konkrete Maßnahmen, um die Berufsausbildung attraktiver zu gestalten. Im Fokus stehen die Stärkung der Bildungsstandorte, der Ausbau der Digitalisierung sowie die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs. Ein datengestützter Ansatz stellt sicher, dass der Plan auf aktuelle und künftige Bedürfnisse abgestimmt ist.
Berücksichtigt werden dabei demografische Veränderungen, sich wandelnde Bildungsbiografien sowie die dynamischen Anforderungen des Arbeitsmarktes. Ziel ist es, ausgewogene und zugängliche Bildungsmöglichkeiten zu schaffen, die Bildungseinrichtungen zukunftsfest aufstellen und die Fachkräftentwicklung unterstützen. Die Kreisverwaltung wird die Empfehlungen präzisieren, Maßnahmen umsetzen und den Plan regelmäßig aktualisieren.
In einer separaten Entscheidung erhält die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath einen neuen Namen. Die Schulgemeinschaft hatte die Umbenennung angeregt; die Schulkonferenz stimmte im Juli 2025 einstimmig dafür, die Schule künftig Margot-Friedländer-Schule zu nennen. Der neue Name ehrt die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer und unterstreicht das Engagement der Schule für Demokratie, Respekt, Toleranz und friedliches Zusammenleben.
Der Schulentwicklungsplan bietet eine strategische Roadmap für die berufliche Bildung in der Region. Die Umbenennung der Förderschule in Refrath steht symbolisch für die Werthaltung der Schule. Beide Initiativen zielen darauf ab, Bildung und Gemeinschaftsbindung im Rheinisch-Bergischen Kreis zu stärken.
