15 December 2025, 14:53

Rheinmetall-Aktie unter Druck: Großoffensive bei KNDS trotz Kurssturz

Ein bearbeitetes Bild, das Teile eines Fahrzeugs mit sichtbaren Buchstaben, Logo und Design zeigt.

Rheinmetall-Aktie unter Druck: Großoffensive bei KNDS trotz Kurssturz

Rheinmetall Aktie: Große Offensive in Europa?

Teaser: Der Rüstungskonzern plant den Einstieg bei KNDS und sichert sich neue Großaufträge – doch die Aktie notiert unter wichtigen Chartmarken.

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**Rheinmetalls Aktienkurs ist diese Woche deutlich eingebrochen und hat wichtige technische Unterstützungen durchbrochen. Derzeit notiert das Papier bei 1.594,50 Euro, ein Minus von 1,57 Prozent im Tagesverlauf, während Anleger auf Anzeichen einer Erholung warten. Gleichzeitig sichert sich der Verteidigungskonzern weiterhin bedeutende Aufträge und baut seine Aktivitäten durch Übernahmen aus.

In den letzten Handelstagen hatte die Aktie mit Gegenwind zu kämpfen. Sie fiel unter den 50-Tage-Durchschnitt von 1.649,05 Euro, der nun als starke Widerstandsmarke wirkt. Zusätzlicher Druck trieb den Kurs sogar unter den 200-Tage-Schnitt bei etwa 1.677 Euro, was Sorgen vor weiteren Rückgängen schürt. Analysten warnen: Solange die Marke von 1.650 Euro nicht zurückerobert wird, könnte die Aktie in Richtung der Jahresiefststände abrutschen. Der aktuelle Kurs liegt zudem über 20 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 1.995 Euro.

Auf der geschäftlichen Seite hat Rheinmetall angekündigt, sich an KNDS zu beteiligen – ein Schritt, der die europäischen Lieferketten für Landverteidigung neu ordnen könnte. Von der Transaktion wären KNDS-Tochtergesellschaften wie KNDS Deutschland sowie Joint Ventures wie ARTEC betroffen, das unter anderem die Fahrzeuge Boxer und Schakal produziert. Auch Partner in Programmen wie der Leopard-2A8-Kooperation in Litauen könnten Veränderungen erfahren.

Zudem baut das Unternehmen seine Munitionskapazitäten aus. Eine aktuelle Vereinbarung sieht vor, dass Rheinmetall die Muni Berka GmbH übernimmt und dadurch zusätzliche Lagerkapazitäten gewinnt. Neue Aufträge stärken das Portfolio weiter: Die niederländischen Streitkräfte haben das Luftabwehrsystem Skyranger 30 bestellt, während Großbritannien das Trailblazer-System orderte.

**Technisch steht die Rheinmetall Aktie nach dem Bruch der entscheidenden gleitenden Durchschnitte unter Druck. Eine Erholung würde voraussetzen, dass die Marke von 1.650 Euro gehalten wird – andernfalls drohen weitere Rückgänge in Richtung der Jahrestiefs. Gleichzeitig signalisieren die strategischen Übernahmen und frischen Rüstungsaufträge des Konzerns anhaltendes Wachstum in seinen Kerngeschäften.