30 June 2026, 18:29

Rheinmetall sichert sich Millionenauftrag für ukrainische Artilleriegranaten

Deutscher Rüstungsriese Rheinmetall sichert Millionendeal für Artillerie-Bestellung für die Ukraine

Rheinmetall sichert sich Millionenauftrag für ukrainische Artilleriegranaten

Rheinmetall erhält Großauftrag aus der Ukraine für Artilleriegranaten und Treibladungen

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat einen Millionenauftrag der Ukraine für die Lieferung von Artilleriegeschossen und Treibsätzen erhalten. Der Deal im Wert von mehreren zehntausend Euro markiert einen weiteren Schritt in der Expansionsstrategie des Unternehmens. Die Produktion läuft bereits in einem Werk in Spanien an.

Das Abkommen mit der Ukraine wurde nun finalisiert; der volle Auftragswert wird in den Finanzberichten für das zweite Quartal 2026 ausgewiesen. Die Auslieferung der Munition soll bis zum ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.

Rheinmetall baut seine Produktionskapazitäten weiter aus, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Im August 2025 nahm das Unternehmen in Unterlüß (Niedersachsen) ein neues Artilleriewerk in Betrieb. Zudem bleibt der Konzern weltweit führend in der Herstellung von Großkalibermunition.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Über den aktuellen Auftrag hinaus entwickelt Rheinmetall neue Verteidigungstechnologien. Gemeinsam mit dem Unternehmen Destinus arbeitet es an der RUTA Block 3, einer Langstrecken-Präzisionsrakete, die 2027 in der Ukraine getestet werden soll. Das Projekt unterstreicht den Vorstoß des Konzerns in den Bereich hochmoderner Waffensysteme – passend zu den wachsenden Rüstungsbudgets der NATO-Staaten.

Der Auftrag festigt Rheinmetalls Position im Verteidigungssektor. Der Wert des Deals wird Mitte 2026 verbucht, die Auslieferungen sollen bis Anfang 2027 abgeschlossen sein. Die kontinuierlichen Investitionen des Unternehmens in Produktion und Innovation spiegeln die zunehmenden militärischen Anforderungen innerhalb der NATO wider.

Quelle