Ruhm und narzisstische Züge: Warum Prominente früher sterben könnten
Ruhm und narzisstische Züge: Warum Prominente früher sterben könnten
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Ruhm und narzisstische Züge die Lebenserwartung verkürzen können. Forscher der Universität Witten/Herdecke haben Langzeitdaten ausgewertet und dabei einen Zusammenhang zwischen Prominenz und einer höheren Sterblichkeitsrate aufgedeckt. Ihre Ergebnisse unterstreichen zudem ein bekanntes, aber tragisches Muster unter jungen Musikern.
Die 2023 veröffentlichte Studie unter der Leitung von Eva Baumann, Bernhard Schmitz und Thomas Kubiak basiert auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Die in der Fachzeitschrift Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie veröffentlichte Untersuchung zeigt, dass narzisstische Tendenzen – im Deutschen auch als Ruhmssucht bezeichnet – in bestimmten Gruppen mit einem erhöhten Risiko für einen frühen Tod einhergehen.
Bekannte Künstler wiesen demnach ein um 33 Prozent höheres Sterberisiko auf als nicht prominente Personen. Zudem ergab die Studie, dass berühmte Musiker im Durchschnitt 4,6 Jahre kürzer lebten als ihre weniger bekannten Kollegen. Die Ergebnisse bestätigen damit den lang bestehenden Mythos des "Club 27", einer Gruppe ikonischer Persönlichkeiten, die mit oder um das 27. Lebensjahr starben. Dazu zählen Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain und Amy Winehouse. Ihr frühes Ableben nährt seit jeher Spekulationen über die Belastungen durch Ruhm und dessen mögliche Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensdauer.
Die Studie untermauert die Bedenken hinsichtlich der Risiken der Promikultur. Zwar beweisen die Ergebnisse keinen direkten Kausalzusammenhang, doch sie zeigen ein deutliches statistisches Muster: Ruhm und narzisstisches Verhalten scheinen mit einer kürzeren Lebensspanne verbunden zu sein. Die Erkenntnisse könnten Anstoß für weitere Untersuchungen zu den Gesundheitsrisiken geben, denen Personen des öffentlichen Lebens ausgesetzt sind.
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