Rund 23.000 wahlberechtigte Jugendliche Online-Wahl für Jugendparlament

Nina Pohl
Nina Pohl
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Kinder spielen Schach bei einem Wettbewerb, während Erwachsene aus dem Hintergrund und den Seiten zusehen.Nina Pohl

Rund 23.000 wahlberechtigte Jugendliche Online-Wahl für Jugendparlament

Rund 23.000 junge Menschen wahlberechtigt – Online-Wahl zum Jugendparlament

Mönchengladbachs Stadtrat hat beschlossen, das zweite Jugendparlament per Online-Abstimmung zu wählen. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen zwischen 12 und 20 Jahren mit Wohnsitz in Mönchengladbach.

Mönchengladbach – Der Stadtrat von Mönchengladbach hat die Wahl zum zweiten Jugendparlament eingeleitet – diesmal per direkter Online-Abstimmung. Vom Montag, 9. März, bis Freitag, 13. März, können junge Einwohnerinnen und Einwohner zwischen 12 und 20 Jahren ihre Vertreter wählen. Die Ergebnisse werden kurz nach Schließung der Wahlurnen um 18 Uhr am letzten Tag bekannt gegeben.

Der Wahlprozess begann mit der Bewerbungsphase für Kandidaturen, die von Freitag, 2. Januar, bis Sonntag, 25. Januar, 18 Uhr, lief. Jede Bewerberin und jeder Bewerber musste sich einzeln anmelden und die Unterstützung von mindestens fünf wahlberechtigten Jugendlichen nachweisen. Voraussetzung für die Kandidatur war ein Mindestalter von 12 Jahren bis zum letzten Wahltag, ein Wohnsitz in Mönchengladbach sowie die Nichtzugehörigkeit zu bestimmten politischen Gremien.

Wahlberechtigt sind rund 23.000 junge Menschen in der Stadt. Jede Wählerin und jeder Wähler kann bis zu 25 Stimmen abgeben, wobei jede Kandidatin und jeder Kandidat nur einmal gewählt werden darf. Das Online-System soll die Teilnahme erleichtern und zugänglicher gestalten. Das aktuelle Jugendparlament tritt am Freitag, 16. Januar 2026, um 16 Uhr in der Stadtbibliothek zu seiner letzten Sitzung zusammen.

Die Mitglieder des Jugendparlaments engagieren sich aktiv in der Kommunalpolitik und vertreten die Interessen junger Menschen in der Stadtverwaltung. Sie beteiligen sich an jugendrelevanten Diskussionen, arbeiten mit Behörden und Politikerinnen und Politikern zusammen und wirken in Ausschüssen sowie Bezirksvertretungen mit. Einige Mitglieder sind zudem im Jugendhilfeausschuss, in politischen Gremien und landesweiten Jugendvertretungsnetzwerken tätig.

Die Wahl entscheidet, wer die junge Bevölkerung Mönchengladbachs in lokalen Entscheidungsprozessen vertritt. Die neu gewählten Mitglieder übernehmen Aufgaben in Ausschüssen, Bezirksdebatten und weiteren politischen Strukturen. Ihr Fokus liegt auf Themen, die das Leben der Jugendlichen in der Stadt direkt betreffen.