RWE und KKR starten 15-Milliarden-Dollar-Offshore-Windprojekt in Großbritannien
RWE und KKR starten 15-Milliarden-Dollar-Offshore-Windprojekt in Großbritannien
RWE hat sich mit dem globalen Investmentunternehmen KKR zusammengetan, um zwei große Offshore-Windprojekte im Vereinigten Königreich zu entwickeln. Die Vereinbarung mit einem Volumen von über 15 Milliarden US-Dollar sieht vor, dass beide Unternehmen Eigentum und Kosten je zur Hälfte tragen. Nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs von RWE, was das Vertrauen der Anleger in die langfristige Strategie widerspiegelt.
Das Joint Venture umfasst die Projekte Norfolk Vanguard East und West, die gemeinsam eine Offshore-Windkapazität von 6,9 Gigawatt (GW) liefern sollen. Laut der Vereinbarung teilen sich beide Firmen die finanzielle Last, wodurch sich der Kapitalbedarf und das Risiko für RWE verringern. Die Projekte haben bereits staatlich abgesicherte 20-Jahres-Verträge für Differenzzahlungen (Contracts for Difference, CfD) zu einem Festpreis von 91,20 Pfund pro Megawattstunde erhalten.
Die Beteiligung von KKR wurde im Januar 2026 bestätigt; die finale Transaktion und die Investitionsentscheidung werden bis zum Sommer 2026 erwartet. Dieser Meilenstein markiert den offiziellen Baubeginn für die Standorte in Norfolk. Unterdessen ist der Aktienkurs von RWE im vergangenen Jahr um mehr als 75 Prozent gestiegen – angetrieben durch starke institutionelle Unterstützung und Optimismus hinsichtlich der Expansion im Bereich erneuerbare Energien. Die anstehenden Jahresergebnisse am 12. März sowie die detaillierte Prognose auf der Analystenkonferenz könnten die Stimmung der Anleger kurzfristig weiter prägen.
Die Partnerschaft mit KKR festigt RWEs Position im britischen Offshore-Windsektor. Mit garantierten langfristigen Einnahmen und geteilter finanzieller Verantwortung können die Projekte nun zügig in die Bauphase übergehen. Die endgültige Genehmigung und der Abschluss der Finanzierung sind die nächsten entscheidenden Schritte, bevor 2026 mit den Arbeiten begonnen wird.
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