17 February 2026, 22:36

Sabotagewelle bei der Deutschen Bahn: 600 Angriffe in vier Jahren – jetzt traf es Gelsenkirchen

Graffiti-bedeckter Zug mit sichtbaren Kabeln, Häuser mit Fenstern im Hintergrund.

Sabotagewelle bei der Deutschen Bahn: 600 Angriffe in vier Jahren – jetzt traf es Gelsenkirchen

Sabotagefälle bei der Deutschen Bahn nehmen zu

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In den vergangenen Jahren hat die Deutsche Bahn eine zunehmende Zahl von Sabotageakten erlebt. Zwischen 2021 und 2025 wurden über 600 Fälle von Beschädigungen oder Angriffen auf Signalanlagen und Kabel gemeldet. Der jüngste Vorfall ereignete sich in Gelsenkirchen, wo Diebe einen kritischen Streckenabschnitt der Bahn ins Visier nahmen.

In den frühen Morgenstunden eines nicht näher bekannten Datums durchtrennten unbekannte Täter am Bahnübergang Hüttweg 15 Meter Signalkabel einer Güterstrecke der Deutschen Bahn und entwendeten es. Der Angriff zwang die Behörden, den betroffenen Abschnitt umgehend zu sperren. Die Bundespolizei bezifferte den entstandenen Schaden auf etwa 50.000 Euro.

Die Ermittler stuften den Vorfall als schweren Diebstahl, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe der Bahn ein. Die Bundespolizei ruft nun Zeugen oder Personen mit Hinweisen auf, sich zu melden. Dies passt in einen größeren Trend steigender Sabotagefälle bei der Deutschen Bahn, mit einem deutlichen Anstieg in den Jahren 2024 und 2025, wie die Deutsche Bahn und Bundesbahnbehörden bestätigen.

Durch den Diebstahl des Kabels ist die Güterstrecke der Deutschen Bahn vorläufig außer Betrieb. Die Polizei fahndet weiterhin nach den Verantwortlichen, während Bahnbetreiber die Auswirkungen auf die Netzstabilität prüfen. Die Behörden warnen, dass solche Angriffe erhebliche Risiken für den Personen- und Güterverkehr der Bahn bergen.