Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Wechseldrama trotz Torjagd und Trainerstreit
Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Wechseldrama trotz Torjagd und Trainerstreit
Die Zukunft von Said El Mala beim 1. FC Köln bleibt ungewiss, während die Spannungen zwischen dem Spieler und Trainer Lukas Kwasniok zunehmen. Der 20-jährige Stürmer, der bereits mit einem Wechsel in die Premier League in Verbindung gebracht wird, kämpft trotz einer beeindruckenden Torbilanz in dieser Saison um regelmäßige Einsätze von Beginn an. Unterdessen hat Brighton & Hove Albion ein beträchtliches Angebot für ihn und seinen Bruder vorgelegt.
Erste Andeutungen El Malas über einen möglichen Wechsel in die Premier League gab es bereits Ende Januar. Seither hat Brighton sein Interesse konkretisiert und dem Verein ein formelles Angebot in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro plus Boni unterbreitet. Die Kölner Führung um Sportdirektor Thomas Kessler lehnte das Gebot jedoch ab – ebenso wie einen 15-Millionen-Euro-Vorstoß im vergangenen Sommer.
Die Absage erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Reibereien zwischen El Mala und Kwasniok. Im Dezember hatten Äußerungen des Trainers nahegelegt, der junge Spieler halte sich möglicherweise für zu wichtig für bestimmte Aufgaben – Bemerkungen, die angeblich sein Umfeld verärgerten. Trotz der angespannten Beziehung werden beide am kommenden Montag gemeinsam auf dem Kölner Karnevalswagen auftreten und damit nach außen Einheit demonstrieren.
Auf dem Platz zeigt El Mala zwar begrenzte, aber effektive Leistungen: In 21 Bundesliga-Spielen dieser Saison stand er nur neunmal in der Startelf und wurde oft eingewechselt. Dennoch unterstreichen sieben Tore und drei Vorlagen – also eine direkte Torbeteiligung alle 93 Minuten – seine Effizienz. Seit seinem Wechsel zu Köln kam er in 20 Partien auf 929 Einsatzminuten, davon achtmal von Anfang an.
Brightons Hartnäckigkeit spiegelt das langfristige Interesse des Clubs wider. Schon vor El Malas Verpflichtung durch Köln hatte der englische Verein versucht, ihn zu verpflichten. In Köln hat er sich seitdem als gefährliche, wenn auch nicht immer konstante Offensivekraft etabliert.
Vorerst bleibt El Mala in Köln, doch Brightons Entschlossenheit, sowohl ihn als auch seinen Bruder im Sommer zu verpflichten, deutet darauf hin, dass die Transfergerüchte noch lange nicht verstummt sind. Seine Beziehung zu Kwasniok in Kombination mit seiner starken Torquote wird die Spekulationen in den kommenden Monaten weiter anheizen. Die Ablehnung des jüngsten Angebots durch Köln signalisiert jedoch, dass der Verein den Spieler, den er offensichtlich hoch schätzt, halten möchte.
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