Salzgitter will HKM übernehmen – doch es gibt Hürden für die Stahlfusion
Nina PohlSalzgitter bestätigt Übernahmepläne für Stahlhersteller HKM - Salzgitter will HKM übernehmen – doch es gibt Hürden für die Stahlfusion
Salzgitter bestätigt Übernahmepläne für Stahlproduzenten HKM
Salzgitter bestätigt Übernahmepläne für Stahlproduzenten HKM
Salzgitter bestätigt Übernahmepläne für Stahlproduzenten HKM
- Dezember 2025, 14:03 Uhr
Der Salzgitter-Konzern hat Pläne bekannt gegeben, die vollständige Kontrolle über das Stahlwerk Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg zu übernehmen. Der Schritt steht jedoch unter mehreren Bedingungen, darunter die Kostenbeteiligung der aktuellen Miteigentümer sowie staatliche Unterstützung. Sollte die Übernahme gelingen, würde sie die Betriebsstruktur des Werks und die Belegschaftsgröße grundlegend verändern.
Aktuell gehört HKM drei Unternehmen: Die Thyssenkrupp AG hält 50 Prozent der Anteile, während Salzgitter und Vallourec jeweils 20 Prozent besitzen. Salzgitter strebt nun die alleinige Übernahme an – vorausgesetzt, die anderen Gesellschafter beteiligen sich an den Kosten für den geplanten Kapazitätsabbau. Thyssenkrupp-Chef Miguel López hat bereits Signalbereitschaft gezeigt, einen Teil der Ausgaben zu tragen, und plädiert für einen konstruktiven Lösungsansatz.
Falls die Voraussetzungen erfüllt werden, würde Salzgitter HKM übernehmen und das Werk auf eine kleinere, elektrisch basierte Produktion umstellen. Mit der Transaktion wären Stellenabbau verbunden, doch das Unternehmen betont, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu wollen. Über die Zukunft des Standorts entscheiden schließlich die Bewilligung von Subventionen und die Vereinbarungen zur Kostenaufteilung.






