Sanierung der Wuppertaler Straße startet im Januar - Zweijähriges Großprojekt beginnt

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
2 Min.
Eine Reihe geparkter Busse auf einer Straße mit Gebäuden, Bäumen, Strommasten mit Drähten, einem Zaun und einem Rauchschlot im Hintergrund unter einem klaren Himmel.Horst-Dieter Gertz

Sanierung der Wuppertaler Straße startet im Januar - Zweijähriges Großprojekt beginnt

Große Sanierung der Wuppertaler Straße beginnt im Januar – Zweijähriges Großprojekt startet

Solingen – Die seit Langem angekündigte Sanierung der Wuppertaler Straße steht bevor: Ab Montag, dem 12. Januar, beginnen umfangreiche Bauarbeiten auf dem Abschnitt zwischen Gräfrath – ab der Kreuzung „In der Freiheit“ – und der Stadtgrenze zu Wuppertal. Verantwortlich für die Maßnahme ist das Land Nordrhein-Westfalen. Da parallel zahlreiche Zusatzarbeiten durchgeführt werden, koordinieren Straßen.NRW und die

Umfassende Sanierung der Wuppertaler Straße ab Januar 2025 – Zwei Jahre Bauzeit und 4 Millionen Euro Investitionen

Ab dem 12. Januar 2025 starten die groß angelegten Sanierungsarbeiten an der Wuppertaler Straße in Solingen. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt mit einem Volumen von rund 4 Millionen Euro umfasst die grundlegende Erneuerung von Fahrbahn, Gehwegen und unterirdischer Infrastruktur. Autofahrer und Fußgänger müssen sich auf erhebliche Veränderungen im Verkehrsfluss einstellen.

Im Rahmen der Modernisierung werden die Fahrbahn neu asphaltiert, die Gehwege erneuert und Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Zudem werden Oberleitungen, Straßenbeleuchtung sowie Ampelanlagen an den Kreuzungen Piepersberg und Roggenkamp ersetzt. Unter der Erde verlegen Bauteams Glasfaserkabel und tauschen Strom- und Wasserleitungen aus.

Verkehrseinschränkungen ab Baubeginn Ab Januar gelten erste Verkehrsbehinderungen: Fahrzeuge in Richtung Wuppertal müssen sich auf verengte Fahrspuren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h einstellen. Der Gegenverkehr wird über die Wuppertaler Westring und die Corneliusstraße umgeleitet. Die Roggenkamp wird zur Hauptverbindungsachse zwischen der Solinger Innenstadt und der A46. Die Wuppertaler Straße bleibt zwar in beide Richtungen befahrbar, doch die Zufahrt in Richtung Solingen endet an der Sperrung am Roggenkamp. Als Ausweichrouten stehen die Garnisonstraße oder der Piepersberg zur Verfügung.

Parkflächen fallen während der Bauphase großteils weg, Fußgänger müssen sich auf einseitige Begehbarkeit einstellen. Auch der Öffentliche Nahverkehr passt sich an: Die Oberleitungsbuslinie 683 und der NightExpress NE23 verkehren wie gewohnt, während die Linie 690 ihre Route anpasst.

Finanzierung und Projektverantwortung Die Kosten teilen sich das Land NRW, die Stadt Solingen und die Stadtwerke Solingen. Die Aufsicht obliegt der Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 25. Aktuelle Informationen gibt die Stadt über lokale Medien und die Projektwebsite sanierung-wuppertaler-strasse.solingen.de bekannt.

Ziel: Modernisierte Infrastruktur bis 2027 Die Sanierung soll die Lebensqualität entlang der Wuppertaler Straße nachhaltig verbessern. Bis Anfang 2027 dauern die Arbeiten an, begleitet von laufenden Verkehrsanpassungen und Änderungen im ÖPNV-Angebot. Anwohner und Pendler werden aufgefordert, frühzeitig alternative Routen zu planen und sich regelmäßig über den Baufortschritt zu informieren.

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