"Saturday Night Live U.K." startet mit politischer Dystopie-Satire um Farage als Premier
Christoph Döhn"Saturday Night Live U.K." startet mit politischer Dystopie-Satire um Farage als Premier
Die Premiere von Saturday Night Live U.K. eröffnete mit einem politischen Satire-Sketch, der im Jahr 1946 spielte. Nigel Farage, dargestellt von Peter Serafinowicz, trat darin als Premierminister in einem dystopischen Großbritannien auf. Der traditionelle Cold Open präsentierte ein Trio von Schauspielern, die Schlüsselfiguren der britischen Politik – sowohl aus Vergangenheit als auch Gegenwart – parodierten.
Der Sketch begann damit, dass Serafinowicz’ Farage einen Anruf entgegennahm, um Sir David Attenborough zum 120. Geburtstag zu gratulieren. Anschließend prahlte er mit seiner Rolle als Premierminister. An seiner Seite mimte Ayoade Bamgboye Kemi Badenoch, die Vorsitzende der Konservativen Partei, die Farage mitteilte, die Bevölkerung Londons sei aufgrund massenhafter Abschiebungen auf „einstellige Zahlen“ geschrumpft. Die beiden waren auf dem Weg zu einer „Hetero-Pride-Parade“.
Unterdessen reiste George Fouracres als Keir Starmer aus der Zukunft an – begleitet von Celeste Dring in der Rolle der Angela Rayner. Drings Rayner drängte Starmer nach den verheerenden Wahlergebnissen der Labour-Partei zum Rücktritt. Al Nash komplettierte das Trio als Winston Churchill und führte die Runde mit dem Eröffnungssatz der Show an: „Live aus London – es ist Saturday Night!“
Der Sketch verband historische und moderne Politiker in einer düster-komischen Abrechnung mit der britischen Regierungsführung. Serafinowicz’ Farage, Bamgboyes Badenoch sowie das futuristische Duo Starmer und Rayner lieferten eine scharfe Satire zum Auftakt der neuen Serie. Der Cold Open setzte damit den Ton für die erste Folge von Saturday Night Live U.K.






