Schlägerei am Aachener Hauptbahnhof: Warum beide Männer ohne Konsequenzen weiterreisten
Kristiane DippelSchlägerei am Aachener Hauptbahnhof: Warum beide Männer ohne Konsequenzen weiterreisten
Am 26. November 2025 kam es vor dem Haupteingang des Aachener Hauptbahnhofs zu einer Schlägerei. Bundespolizisten trafen am Tatort ein, wo sie einen verletzten 36-jährigen Rumänen vorfanden – die Auseinandersetzung hatte sich jedoch bis zu ihrem Eintreffen bereits beruhigt.
Bei ihrer Ankunft stellten die Beamten fest, dass der Mann eine Handverletzung erlitten hatte. Sanitäter boten medizinische Hilfe an, die er jedoch ablehnte. Spätere Auswertungen der Videoüberwachung zeigten, dass auch ein 33-jähriger Deutscher in die Rangelei verwickelt war.
Die Aufnahmen belegten, dass beide Männer sich gegenseitig Schläge austauschten und einer von ihnen einen Kopfstoß setzte. Trotz der klaren Beweise für beidseitige Aggression verzichteten beide darauf, Anzeige zu erstatten. Die Polizei verwarnte die Männer wegen Körperverletzung, ließ sie jedoch anschließend ihre Reise fortsetzen.
Nach dem Vorfall wurden keine offiziellen Ermittlungen eingeleitet. Beide Männer wurden wegen Körperverletzung gemeldet, mussten jedoch keine weiteren unmittelbaren Konsequenzen befürchten. Der Fall bleibt bei der Bundespolizei Aachen aktenkundig.






