Schweizer Topreiter kämpfen in Basel um WM-Tickets und 332.000 Euro Preisgeld
Nina PohlSchweizer Topreiter kämpfen in Basel um WM-Tickets und 332.000 Euro Preisgeld
CHI Basel: Schweizer Topreiter kämpfen um 332.000 Euro – und um die Qualifikation für die WM 2026
Beim Springturnier CHI Basel an diesem Sonntag treten die besten Schweizer Reiter an, um sich ein Preisgeld von 332.000 Euro zu sichern. Mit den Weltreiterspielen 2026 in Aachen im Blick dient der Wettbewerb zugleich als wichtiger Qualifikationswettkampf für das Schweizer Team. Für viele Reiter rückt dabei die WM im Sommer stärker in den Fokus als das bevorstehende FEI-Weltcupfinale im April.
Im Mittelpunkt von CHI Basel steht das Schweizer Team, angeführt von den erfahrenen Stars Steve Guerdat und Martin Fuchs. Die Veranstaltung ist eine von 13 Qualifikationsrunden für das FEI-Weltcupfinale – doch das eigentliche Großziel bleibt die Weltmeisterschaft in diesem Jahr.
Die Weltreiterspiele 2026, die alle vier Jahre ausgetragen werden, finden in Aachen (Deutschland) statt. Während Guerdat und Fuchs ihre Teilnahme bereits sichergestellt haben, kämpfen andere Schweizer Spitzenreiter um die verbleibenden Plätze: Nadja Peter Steiner, Jason Smith, Alain Jufer, Janika Sprunger und Géraldine Straumann. Ihre Leistungen in Basel werden maßgeblich darüber entscheiden, wer es ins Aufgebot für Aachen schafft. Für viele ist die WM im Sommer mittlerweile priorität – das FEI-Weltcupfinale im April verliert dadurch an Bedeutung, da die Qualifikation für Aachen Vorrang hat.
Das Turnier in Basel bietet nicht nur Preisgeld, sondern auch die Chance, die Selektoren vor der Weltmeisterschaft zu überzeugen. Das Schweizer Team nutzt den Wettbewerb, um die endgültige Aufstellung für Aachen zu bestimmen. Mit starken Konkurrenten und hohen Einsätzen könnten die Ergebnisse die Aussichten der Nation für 2026 entscheidend prägen.






