SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
2 Min.
Ein altes Bild einer Hängebrücke mit einem schwarzen Laternenmast vorne unten und einem Baum in der rechten Ecke.Kristiane Dippel

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zu Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein wegweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet eine zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in Richtung Schloss Burg.

Ein entscheidender Fortschritt im Vorhaben, eine 280 Meter lange Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg zu errichten, ist gelungen: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) hat das ehemalige Sportareal an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Gruppe veräußert. Investor Günter Eberhardt plant, das Gelände zu einer neuen Touristenattraktion mit direktem Blick auf die historische Burg umzugestalten.

Das Projekt erhielt im Oktober 2024 politischen Rückenwind, als die zuständigen Gremien den Verkauf billigten. Diese Entscheidung folgte auf ein Konzept und eine Machbarkeitsstudie der SEG, die die Hängebrücke als beste Entwicklungsoption für das Areal auswiesen. Das derzeit als Grünfläche mit Sportnutzung ausgewiesene Gelände wird nun umfangreiche städtebauliche Verfahren durchlaufen.

Der Kaufvertrag enthält eine entscheidende Auflage: Er tritt erst in Kraft, sobald die Baugenehmigung für die geplanten Parkplätze erteilt wird. Eberhardt hat sich verpflichtet, Parkmöglichkeiten für verschiedene Fahrzeuge zu schaffen – ergänzt um ein Ankunftsgebäude mit Besucherinformation, Ticketverkauf und Sanitäranlagen. Ein öffentlicher Wanderweg soll das ehemalige Sportgelände mit der Hängebrücke verbinden und so einen barrierefreien Zugang für Gäste gewährleisten. Eberhardt bewertet das Potenzial des Projekts als außergewöhnlich, insbesondere wegen der naturnahen Lage und der Nähe zu Schloss Burg. Die etwa 70 Meter hohe Brücke könnte zu einem neuen Magneten für Touristen in der Region werden.

Mit dem abgeschlossenen Verkauf beginnt nun die Phase der detaillierten Planung und Genehmigungsverfahren. Der Erfolg des Vorhabens hängt maßgeblich von der Bewilligung der Parkplatz- und Infrastrukturmaßnahmen ab. Bei reibungslosem Verlauf könnte die Hängebrücke bald das touristische Gesicht Solingens prägen.