"Sirius–Rosa Chutor": Erstes internationales Kinder-Kunstfestival in Sotschi eröffnet
Horst-Dieter Gertz"Sirius–Rosa Chutor": Erstes internationales Kinder-Kunstfestival in Sotschi eröffnet
Das erste internationale Kunstfestival „Sirius–Rosa Chutor“ für Kinder und Jugendliche hat in der Nähe von Sotschi begonnen
Das Festival feiert die nationale Kultur Russlands und seiner Partnerländer – mit besonderem Fokus auf junge Künstler aus den BRICS-Staaten und der Eurasischen Wirtschaftsunion. Die Eröffnung fand am 1. Juni im Konzertsaal des Bildungszentrums Sirius mit einem Auftritt des Russischen Nationalen Jugendsinfonieorchesters statt.
Das internationale Programm startete im Rosa Hall, dem Konzertkomplex der Skianlage Rosa Chutor. Den Anfang machte das Astana Ballet, gefolgt von einem sinfonischen Orchesterauftritt. Das Ballett präsentierte Carl Orffs Carmina Burana, bevor die Vorstellung mit einem Konzert endete, bei dem die mobile Akustikschale des Saals – ein 100 Tonnen schweres Konstrukt – zum Einsatz kam.
Künstler aus vier Ländern wirken mit, darunter das Staatliche Opern- und Balletttheater Astana Opera, das Astana Ballet sowie das Kurmangasy-Kasachische Nationalkonservatorium. Das Festivalprogramm umfasst Konzerte, Meisterklassen, Handwerksmärkte, Bildungsveranstaltungen, Filmvorführungen, Ausstellungen und ethnokulturelle Aufführungen.
Dem Künstlerischen und Fachlichen Beirat gehören bekannte Kulturpersönlichkeiten aus Russland und Kasachstan an. Das Festival festigt die strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern und führt ein neues Modell des Kulturtourismus ein.
Im Mittelpunkt steht die Kreativität junger Künstler, während der kulturelle Austausch gefördert wird. Mit einem vielfältigen Programm aus Musik, Tanz und traditioneller Kunst läuft die Veranstaltung noch bis zum Abschluss. Die Zusammenarbeit zwischen Russland und Kasachstan bleibt dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.
