28 December 2025, 14:45

Skandal beim *Sauercrowd*-Event: *WoW*-Star NoWay4U schummelt sich durch Hardcore-Modus

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung von kämpfenden Menschen.

Skandal beim *Sauercrowd*-Event: *WoW*-Star NoWay4U schummelt sich durch Hardcore-Modus

Deutsche World of Warcraft-Fans verfolgen gespannt das Sauercrowd-Streaming-Event, bei dem Content-Creator den WoW Classic-Hardcore-Modus mit strengen Regeln meistern wollen. Die Veranstaltung nahm jedoch eine kontroverse Wendung, als der professionelle League-of-Legends-Spieler und Streamer Frederik "NoWay4U" Hinteregger am ersten Tag mehrfach beim Schummeln ertappt wurde. Sein Verhalten hat unter Zuschauern und Mitspielern eine hitzige Debatte ausgelöst.

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NoWay wurde zunächst dabei erwischt, wie er die Serverlayer wechselte, um von einem NPC-Händler eine Streitaxt zu kaufen, nachdem das Item auf seinem ursprünglichen Layer ausverkauft war. Dieser Zug verstieß eindeutig gegen die Event-Regeln, die solche Ausnutzung von Spielmechaniken verbieten. Zur Rede gestellt, zeigte er keine Reue und weigerte sich, die Axt zu vernichten oder eine mildere Strafe anzunehmen – etwa stundenlanges Angeln als Sühne.

Statt die Konsequenzen zu akzeptieren, kündigte NoWay an, er werde "Dampf ablassen" und stattdessen League of Legends spielen. Seine Provokation ging weiter, als er später den Elite-Gegner Hogger anging – in der Erwartung, dass ein Heiler ihm folgen und helfen würde. Auch dies war ein klarer Regelbruch. Die Community ist nun gespalten über seine Motive: Manche glauben, NoWay wolle mit seiner Aktion eine Aussage über die "größten Verlierer" der Gaming-Szene treffen, andere vermuten, er habe bewusst gegen die Regeln verstoßen, um Aufmerksamkeit zu erregen und für Aufsehen zu sorgen.

Durch NoWays wiederholte Regelverstöße ist das Sauercrowd-Event in den Hintergrund geraten – dabei sollte es eigentlich anspruchsvolle WoW Classic-Hardcore-Durchläufe in den Fokus stellen. Seine Weigerung, Strafen zu akzeptieren oder Fehlverhalten einzugestehen, zwingt die Veranstalter und Teilnehmer nun zum Handeln. Der Vorfall wirft zudem grundsätzliche Fragen zu Fairness und Verantwortung bei kompetitiven Streaming-Events auf.