22 March 2026, 10:17

Solingens Industriemuseum öffnet 2026 öfter seine Türen für Besucher und Wanderer

Schwarz-weiß-Foto eines belebten Marktplatzes in Stuttgart, Deutschland, mit Gebäuden, Menschen, Karren und verstreuten Gegenständen; Text unten sichtbar.

Solingens Industriemuseum öffnet 2026 öfter seine Türen für Besucher und Wanderer

Solingens dezentrales Industriemuseum erweitert 2026 sein Angebot für Besucher

Das historische Lieferkontor, Teil des Solinger Gründerzentrums, wird ab 2026 während der Wandersaison häufiger seine Türen öffnen. Zudem sind geführte Spaziergänge entlang des Liewerfrauenwegs geplant – ein Weg, der eng mit der industriellen Vergangenheit der Stadt verbunden ist.

Die Ausstellung im Lieferkontor beleuchtet das Leben der Liewerfrauen, jener Frauen, die einst schwere Körbe mit Scherenteilen und Messerklingen über Solingens steile Hügel trugen.

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Das Lieferkontor ist ein Standort des Solinger Industriemuseums, zu dem auch die Hendrichs'sche Fallfabrik und das Wipperkotten gehören. Während Details zu weiteren Standorten noch spärlich sind, deuten Hinweise auf ein über die Stadt verteiltes Freilichtmuseum hin.

Um die Besucherbeteiligung zu steigern, wollen die Stadt und der Förderverein des Museums das Lieferkontor künftig öfter zugänglich machen. Von März bis Oktober ist mindestens ein Öffnungstag pro Monat vorgesehen – bei ausreichend ehrenamtlicher Unterstützung könnten zusätzliche Termine hinzukommen. Langfristig soll das Lieferkontor jeden ersten Sonntag im Monat in dieser Zeit geöffnet sein.

Der lokale Guide Lutz Peters wird an vier weiteren Sonntagen von 11:00 bis 13:00 Uhr zusätzliche Öffnungszeiten anbieten. Die Stadtmarketing-Abteilung wird das Kontor zudem an fünf ausgewählten Terminen im Jahr 2026 jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr öffnen.

Für den 19. April ist eine geführte Wanderung um 13:00 Uhr geplant, startend am Gründerzentrum. Die Route folgt einem Abschnitt des Liewerfrauenwegs, einem 15 Kilometer langen Rundweg, der wichtige Industrieorte verbindet. Die Teilnahme ist auf 20 Personen begrenzt; die Wanderung führt entlang der ursprünglichen Lieferwege der Frauen.

Mit den erweiterten Öffnungszeiten und den geführten Veranstaltungen soll Solingens industrielles Erbe leichter erlebbar werden. Das Lieferkontor und seine Ausstellung bieten künftig regelmäßige Gelegenheiten, die Stadtgeschichte zu entdecken. Die Organisatoren suchen weiterhin nach Freiwilligen, die die Initiativen unterstützen.

Quelle