Sören Link verzichtet auf SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Wahl 2027
Horst-Dieter GertzSören Link verzichtet auf SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Wahl 2027
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link hat bestätigt, dass er nicht als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen antreten wird. Stattdessen will er sich voll und ganz auf seine Aufgaben in Duisburg konzentrieren – besonders nach seinem deutlichen Wiederwahlsieg. Seine Entscheidung fällt trotz früherer Ermutigungen durch führende Parteimitglieder.
Link wurde mit einer überwältigenden Mehrheit wiedergewählt, was er als klaren Auftrag für seine weitere Arbeit in der Stadt bezeichnete. Wiederholt betonte er, dass seine Priorität Duisburg und nicht ein Wahlkampf auf Landesebene sei.
Bereits im Januar 2023 hatte SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Barbara Bas ihn laut Berichten aufgefordert, eine Kandidatur in Erwägung zu ziehen. Doch nun hat Link seine Position endgültig klargestellt.
Die nordrhein-westfälische SPD wird ihre Wahlstrategie im Januar 2023 finalisieren. Die Partei verfügt über mehrere qualifizierte Kandidaten, die 2027 die Spitzenposition übernehmen könnten. Mit Links Rückzug eröffnet sich für andere die Chance, die Führung im anstehenden Wahlkampf zu übernehmen.
Durch Links Entscheidung muss die SPD nun nach Alternativen für die Wahl 2027 suchen. Sein Fokus bleibt auf Duisburg gerichtet, wo er mit breiter Unterstützung wiedergewählt wurde. Die Wahlkampfplanung der Partei wird ohne ihn als Spitzenkandidaten voranschreiten.






