SPD Rhein-Berg positioniert sich klar gegen Rechtsextremismus und AfD-Hetze
Christoph DöhnSPD Rhein-Berg positioniert sich klar gegen Rechtsextremismus und AfD-Hetze
Neujahrsempfang der SPD Rhein-Berg: Klare Haltung gegen Rechtsruck und Extremismus
Ein Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbands Rhein-Berg hat ein deutliches Zeichen gegen den Aufstieg des rechtsextremen Gedankenguts gesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung warnte eine eindringliche Rede vor der zunehmenden Normalisierung rechtspopulistischer Positionen in der Gesellschaft. Als besonderer Programmpunkt trat der Poetry-Slam-Künstler Luca Swieter auf, der mit humorvollen, aber pointierten Texten pauschale Lösungsansätze für demokratische Herausforderungen hinterfragte.
Ein namentlich nicht genannter Redner des SPD-Kreisverbands Rhein-Berg übt scharfe Kritik an der Alternative für Deutschland (AfD). Die Partei werde als Akteur beschrieben, der gezielt Desinformation verbreitet, Verbindungen zu antidemokratischen Netzwerken knüpft und Sympathien für autoritäre Regime zeigt. Besonders alarmierend sei, so der Redner, wenn Verachtung für die Menschenwürde, Rassismus und Lügen in der Gesellschaft auf immer größere Akzeptanz stoßen.
Wie später in Berichten bekannt wurde, handelte es sich bei dem Redner um Lindh. Er betonte, Demokratie müsse aktiv gestärkt und nicht nur verteidigt werden. Die Auseinandersetzung mit der AfD dürfe keine politische Zweckmäßigkeit sein, sondern sei eine Pflicht des Verfassungsstaats. Sein prägnanter Appell – "Es ist nicht das Normale, das extrem wird – es ist das Extreme, das normal wird" – unterstrich die Dringlichkeit der Lage.
Lindh kritisierte zudem die Instrumentalisierung des Patriotismusbegriffs durch rechtsextreme Gruppen, die Vielfalt ablehnen und Solidarität verweigern. Swieters künstlerischer Beitrag griff diese Themen auf und entlarvte mit ironischen Mitteln simplifizierende Antworten auf komplexe demokratische Fragen. Seine Botschaft forderte zu kritischem Denken, Zusammenhalt und einer konsequenten Entlarvung von Falschbehauptungen in der öffentlichen Debatte auf.
Der SPD-Kreisverband Rhein-Berg veröffentlichte im Anschluss eine Erklärung, in der er sich erneut zu verfassungspatriotischen Werten und einer offenen, inklusiven Demokratie bekannte. Der Empfang endete mit dem Versprechen, diese Prinzipien im Laufe des Jahres 2026 entschlossen zu verteidigen.
Die Veranstaltung verband Reden, künstlerische Darbietungen und politische Stellungnahmen zu einem gemeinsamen Aufruf gegen die schleichende Normalisierung rechtsextremer Positionen. Die Haltung des SPD-Kreisverbands Rhein-Berg spiegelt dabei eine breitere Sorge wider: dass extremistisches Gedankengut in politischen und gesellschaftlichen Diskursen an Boden gewinnt. Für die Organisatoren und Teilnehmer stand am Ende ein klarer Auftrag: Demokratische Grundwerte müssen angesichts wachsender Bedrohungen aktiv und entschlossen vertreten werden.






