SPD Viersen wählt neue Führung nach Rücktritt und tragischem Verlust

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Ein Versammlungsraum mit einer Gruppe sitzender Menschen, zwei fremde Flaggen, ein oranger Schreibtisch mit Wasserflaschen und einem Mikrofon.Christoph Döhn

SPD Viersen wählt neue Führung nach Rücktritt und tragischem Verlust

Die SPD-Fraktion im Kreistag Viersen hat eine neue Führungsspitze gewählt. Ein zwölfköpfiges Gremium bestimmte fünf Funktionsträger, die die parlamentarische Arbeit der Fraktion nach jüngeren personellen Veränderungen leiten sollen. Die Neuaufstellung erfolgte nach einem Rücktritt sowie dem Tod eines langjährigen Politikers.

Als gleichberechtigte Vorsitzende wurden Mirjam Hufschmidt aus Viersen und Hans Joachim Kremser aus Tönisvorst gewählt. Christoph Sassen, ebenfalls aus Viersen, übernimmt das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Nadja Leenen aus Willich und Silke Depta aus Tönisvorst wurden als Beisitzerinnen in das fünfköpfige Führungsteam berufen.

Anlass für die Umbesetzungen war der Rückzug von Annalena Rönsberg, die ihr Kreistagsmandat aus persönlichen Gründen niederlegte. Ihr Platz im Gremium wird nun von Manuel Garcia Limia, einem weiteren Vertreter aus Viersen, eingenommen.

Zudem hinterließ der Tod des SPD-Politikers Udo Schiefner am 13. August 2024 eine Lücke im Bundestag. Wiebke Esdar aus Bielefeld, die nächste Kandidatin auf der Landesliste, rückte für ihn als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Viersen – zu dem auch Kempen gehört – in den Bundestag nach. Auf lokaler Ebene zieht Finn Maaßen aus Kempen in den Kreistag ein, um Schiefners freigewordenes Mandat zu besetzen.

Die neue Führung mit Hufschmidt, Kremser und Sassen an der Spitze ist damit komplett. Mit Garcia Limia und Maaßen sind auch die vakanten Sitze im Kreistag wieder besetzt. Die Veränderungen ergeben sich aus geplanten Übergängen und unerwarteten Verlusten innerhalb der Partei.