Spice Girls planen spektakuläres Comeback als Hologramme für ihr 30-jähriges Jubiläum
Kristiane DippelSpice Girls planen spektakuläres Comeback als Hologramme für ihr 30-jähriges Jubiläum
Die Spice Girls könnten mit einer spektakulären Neuauflage als Hologramme auf die Bühne zurückkehren, um ihr 30-jähriges Jubiläum zu feiern. Medienberichten zufolge führt die Band Gespräche über eine Show im Stil von ABBA Voyage, inspiriert vom Erfolg des digitalen Konzerts der schwedischen Poplegenden. Dies folgt auf die Absage einer geplanten Reunion-Tournee im vergangenen Jahr.
Die Gruppe stürmte 1996 mit ihrem Hit Wannabe die Charts und erreichte in 37 Ländern die Spitzenposition. Seither verbuchten die Spice Girls neun Nummer-eins-Singles und zwei Nummer-eins-Alben in Großbritannien.
Die Idee eines Hologramm-Auftritts gewann an Fahrt, nachdem Victoria Beckham in einem aktuellen Interview mit dem Radiosender SiriusXM Interesse an einem solchen Projekt gezeigt hatte. Dabei würden die Spice Girls als digitale Avatare auftreten – ähnlich der Technologie, die seit 2022 bei ABBA Voyage zum Einsatz kommt.
Laut Berichten treibt der ehemalige Manager der Band, Simon Fuller, die Pläne voran. Die Show könnte ein „letzter großer Auftritt“ der Gruppe werden und ihre Musik auf innovative Weise einer jüngeren Generation näherbringen.
In den letzten Jahren gestalteten sich die Gespräche über eine Wiedervereinigung jedoch schwierig. Eine für 2023 geplante Jubiläumstournee wurde im März desselben Jahres abgesagt. Der letzte gemeinsame Auftritt der Band in Originalbesetzung fand 2012 bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London statt – Victoria Beckham hatte dabei nur einen kurzen Gastauftritt.
Seit ihrem Höhepunkt hat die Band einige Veränderungen durchlebt: Geri Horner verließ 1998 während einer Welttournee die Gruppe, woraufhin 2000 eine Pause folgte. Bisher ist das einzige bestätigte Jubiläumsprojekt eine Sammelmünze der Royal Mint.
Sollte die Hologramm-Show Realität werden, würde sie ein neues Kapitel für die Spice Girls einläuten – und ihre Musik auf eine Weise präsentieren, wie sie seit den 1990er-Jahren nicht mehr zu erleben war. Bis dahin warten die Fans auf eine offizielle Bestätigung der Pläne.






