Steuerfahnder jagen gefährlichen Ukrainer nach 54-Millionen-Betrug mit illegalen Zigaretten

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
2 Min.
Ein deutsches Propagandaplakat mit zwei Männern in Mützen, die Zigaretten rauchen, mit Text, der Informationen über sie enthält.Horst-Dieter Gertz

Steuerfahnder jagen gefährlichen Ukrainer nach 54-Millionen-Betrug mit illegalen Zigaretten

Deutsche Behörden fahnden nach einem 37-jährigen Ukrainer, der dringend der großangelegten Steuerhinterziehung und der Beteiligung an einem illegalen Zigarettenring verdächtigt wird. Ihor Libych ist seit März 2025 auf der Flucht, wobei Ermittler warnen, dass er sich möglicherweise noch in Deutschland aufhält und bewaffnet sein könnte.

Ihor Libych wird im Zusammenhang mit einer kriminellen Vereinigung gesucht, die zwischen April 2024 und März 2025 angeblich eine illegale Zigarettenfabrik in Düsseldorf betrieben haben soll. Der durch die Machenschaften verursachte Steuerausfall beläuft sich auf schätzungsweise 54 Millionen Euro. Stand Februar 2026 konnten die Behörden keine weiteren Komplizen in dem Fall ermitteln.

Libych wird als 1,90 Meter groß, von kräftiger Statur, mit kurzen, graumelierten schwarzen Haaren und einem Ziegenbart beschrieben. Er gilt als gefährlich, und die Polizei vermutet, dass er sich im Raum Aachen versteckt hält. Ein Foto des Gesuchten ist auf der Website des Bundeskriminalamts einsehbar.

Der Fall wird am 25. Februar 2026 um 20:15 Uhr in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY… ungelöst ausgestrahlt. Personen mit Hinweisen zu Libychs Aufenthaltsort werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +49 (0)201 1028 2322 oder per E-Mail an [email protected] an das Zollfahndungsamt Essen zu wenden.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und das Zollfahndungsamt Essen setzen die Suche nach Libych fort. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Behörden bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Ergreifung des Verdächtigen. Weitere Details zum Fall wurden bisher nicht bekannt gegeben.