Straßenbahn-Entgleisung in Düsseldorf: 13 Verletzte durch menschliches Versagen und falsche Weiche

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
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Zwei Züge neben einem Bahnsteig mit zwei Bildschirmen, einer Person in der Nähe einer Treppe, einer Tür an der Wand und mehreren Schildern an der Decke.Horst-Dieter Gertz

Ermittlungen gegen Tram-Fahrer nach Entgleisung - Straßenbahn-Entgleisung in Düsseldorf: 13 Verletzte durch menschliches Versagen und falsche Weiche

Straßenbahn-Entgleisung in Düsseldorf: 13 Verletzte nach menschlichem Versagen

Bei einer Straßenbahn-Entgleisung in Düsseldorf am 26. November wurden 13 Menschen verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge war ein menschliches Versagen die Hauptursache – eine falsch gestellte Weiche und eine Nachlässigkeit des Fahrers spielten dabei eine entscheidende Rolle. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Der Unfall ereignete sich, als die Straßenbahn aufgrund der fehlerhaft eingestellten Weiche von ihrer vorgesehenen Strecke abkam. Die Polizei bestätigte, dass technische Mängel nicht vorlagen; vielmehr entsprach die Stellung der Weiche nicht den vorgeschriebenen Standards. Die Ermittler wiesen jedoch darauf hin, dass der Fahrer die Fehlstellung hätte erkennen und korrigieren müssen, bevor er weiterfuhr.

Mittlerweile läuft ein offizielles Ermittlungsverfahren, wobei gegen den Fahrer der Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung im Raum steht. Die Düsseldorfer Verkehrsbetriebe Rheinbahn haben intern reagiert und dem Fahrer vorläufig die Fahrerlaubnis entzogen. Das Unternehmen leitete zudem ein Disziplinarverfahren ein, während die Überprüfungen andauern.

Die Entgleisung hat sowohl rechtliche als auch verwaltungstechnische Konsequenzen nach sich gezogen. Die Ermittlungen gegen den Fahrer laufen noch, und die internen Maßnahmen der Rheinbahn werden zeigen, ob weitere Schritte notwendig sind. Bislang wurden noch keine formellen Anklagen in dem Fall erhoben.