Stuttgart setzt mit Lernpfad und Sternsingern Zeichen für Kinderrechte
Horst-Dieter GertzStuttgart setzt mit Lernpfad und Sternsingern Zeichen für Kinderrechte
Stuttgart stärkt Engagement für Kinderrechte mit neuem Lernpfad im Beethovenpark
Die Stadt Stuttgart unterstreicht ihr Bekenntnis zu den Rechten von Kindern mit einem neuen Lernpfad im Beethovenpark. Die Initiative ist Teil der kontinuierlichen Unterstützung für junge Menschen durch lokale Projekte und Partnerschaften. Erst kürzlich empfing das Rathaus auch Besuch von den Sternsingern, einer Gruppe, die sich gegen Kinderarbeit einsetzt.
An Heilig Drei König begrüßte Bürgermeister Erik Lierenfeld die Sternsinger, die als die drei Heiligen Könige verkleidet erschienen. Anton, Emma, Greta, Friederike und Lucas führten die Gruppe an, segneten das Rathaus und sammelten Spenden für benachteiligte Kinder. Über dem Eingang brachten sie den traditionellen lateinischen Segensspruch „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an.
Das diesjährige Motto „Schule statt Fabriken – Sternsingen statt Kinderarbeit“ lenkt den Fokus auf den Kampf gegen ausbeuterische Arbeitsbedingungen von Minderjährigen. Rund 300.000 Kinder in ganz Deutschland beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion. Lierenfeld dankte den jungen Engagierten für ihren Einsatz zugunsten gleichaltriger Schutzbedürftiger.
Bereits zuvor hatte Stuttgart im Spielbereich des Beethovenparks den „Pfad der Kinderrechte“ eröffnet. Der interaktive Lehrpfad vermittelt Besuchern auf anschauliche Weise Wissen über die Belange von Kindern und Jugendlichen. Seit 2020 als kinderfreundliche Kommune zertifiziert, bindet die Stadt junge Einwohner aktiv in die Gestaltung lokaler Politik ein.
Der Besuch der Sternsinger und der neue Lernpfad verdeutlichen Stuttgarts anhaltendes Engagement für den Schutz von Kinderrechten. Durch die Zusammenarbeit mit Jugendlichen stellt die Stadt sicher, dass deren Stimmen bei kommunalen Entscheidungen Gehör finden. Beide Projekte spiegeln das übergeordnete Ziel wider, eine sichere und inklusivere Umgebung für alle Kinder zu schaffen.






