Tabaković wird zum Gladbacher Torjäger – und widerlegt alle Zweifel
Haris Tabaković hat sich schnell zu einem Schlüsselspieler für Borussia Mönchengladbach entwickelt. Der vom TSG Hoffenheim ausgeliehene Stürmer hat in dieser Saison bereits sieben Tore in elf Spielen erzielt. Sein Einfluss auf die Mannschaft wächst – trotz anfänglicher Skepsis über seine Verpflichtung.
Tabaković wechselte 2024 zu Hoffenheim, nachdem er mit Hertha BSC eine herausragende Saison gespielt hatte. Der Verein zahlte rund drei Millionen Euro für ihn, nachdem er in der 2. Bundesliga beeindruckende 22 Tore geschossen hatte. Obwohl sein Vertrag bei Hoffenheim bis 2027 läuft, wurde er für die aktuelle Spielzeit an Mönchengladbach ausgeliehen.
Nicht alle bei Gladbach waren anfangs von dem Transfer überzeugt. Sportdirektor Rouven Schröder gab zu, zunächst skeptisch gewesen zu sein. Doch Tabaković hat seine Kritiker inzwischen mit Teamgeist, Konstanz und der Fähigkeit, die Mannschaft mitzureißen, überzeugt. Schröder lobt nun seinen Einfluss – sowohl auf als auch neben dem Platz.
Sein jüngster Auftritt im Derby gegen den 1. FC Köln zeigte sowohl seine Stärken als auch seine Herausforderungen. Nach einem verschossenen Elfmeter in der ersten Halbzeit erzielte er später das 3:1 im endgültigen Sieg. Der Erfolg unterstrich, wie sehr Gladbach mittlerweile auf seine Torgefährlichkeit angewiesen ist.
Abseits des Platzes hat sich Tabaković gut in der Stadt eingelebt. Er sprach offen darüber, sich in Mönchengladbach wohlzufühlen – was ihm an Spieltagen zusätzliches Selbstvertrauen gibt.
Mit sieben Toren in dieser Saison ist Tabaković längst zu einer zentralen Stütze im Gladbacher Angriff geworden. Seine Leihe hat die anfänglichen Zweifel widerlegt, und seine Zusammenarbeit mit dem Team wird immer stärker. Nun wird es für den Verein darauf ankommen, diese Form über die Saison hinweg zu halten.






