"Tatort" feiert 1.000. Folge mit "Taxi nach Leipzig" – ein Blick zurück
Horst-Dieter Gertz"Tatort": Die Highlights aus 1000 Folgen - "Tatort" feiert 1.000. Folge mit "Taxi nach Leipzig" – ein Blick zurück
Die langjährige deutsche Krimiserie "Tatort" erreichte 2016 mit ihrer 1.000. Folge einen bedeutenden Meilenstein. Unter dem Titel "Taxi nach Leipzig" präsentierte die Jubiläumsfolge die Ermittler Klaus Borowski und Charlotte Lindholm. Die anhaltende Beliebtheit der Serie hat sie über Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des deutschen Fernsehprogramms gemacht.
Premiere feierte "Tatort" am 29. November 1970 – ebenfalls mit einer Folge namens "Taxi nach Leipzig". Walter Richter spielte darin Kriminalhauptkommissar Paul Trimmel, den ersten Hauptermittler der Serie. Die Erstausstrahlung markierte den Beginn eines Krimiformats, das zu einer der prägendsten Produktionen Deutschlands werden sollte.
Bis 2016 hatte sich die Serie weit über ihre Anfänge hinausentwickelt. Über 1.300 Folgen waren entstanden, jede mit eigenen Ermittlern und regionalen Kriminalteams. Die 1.000. Folge führte die Tradition in sich abgeschlossener Geschichten fort, diesmal mit Borowski und Lindholm in den Hauptrollen.
Der Titel "Taxi nach Leipzig" verband den Meilenstein mit den Wurzeln der Serie. Während die erste Folge Trimmel einführte, bot die 1.000. Folge einen neuen Fall – und ehrte zugleich die Geschichte des Formats. Beide Folgen trugen denselben Namen, lagen aber Jahrzehnte in Produktion und Erzählweise auseinander.
Mit der 1.000. Folge festigte "Tatort" seinen Status als Deutschlands langlebigste Krimiserie. Mit über 1.300 Folgen bis 2016 blieb sie ein fester Bestandteil des Sonntagabendprogramms. Der Meilenstein unterstrich die Fähigkeit der Serie, sich weiterzuentwickeln, ohne ihren Kern zu verlieren.






