Thyssenkrupp erwägt Minderheitsverkauf an Rothe Erde – Rewe im Fokus der Investoren

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
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Ein altes französisches Regierungsaktienzertifikat zum Kauf von 500 Franken, mit Text und Zahlen.Kristiane Dippel

Thyssenkrupp erwägt Minderheitsverkauf an Rothe Erde – Rewe im Fokus der Investoren

Thyssenkrupp prüft Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an Rothe Erde bei Rewe

Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp erwägt laut einem Bericht von Bloomberg vom 23. Januar 2026 den Verkauf eines Anteilspakets an seiner Wälzlager-Sparte Rothe Erde bei Rewe. Der Wert der Einheit wird demnach auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt. Obwohl kein konkreter Käufer genannt wurde, lotet das Unternehmen das Interesse potenzieller Investoren aus.

Geprüft werden derzeit Angebote für einen Teilverkauf von etwa 30 Prozent an Rothe Erde bei Rewe. Dieser Schritt könnte frisches Kapital beschaffen, während Thyssenkrupp die Kontrolle über die ertragsstarke Sparte behält. Das Unternehmen bezeichnet die Einheit als strategisch wichtigen Vermögenswert mit solider finanzieller Performance.

Die Bewertung von 1,5 Milliarden Euro unterstreicht die Attraktivität der Sparte für Investoren. Thyssenkrupp betont, dass alle Optionen offenblieben, während die eingehenden Angebote geprüft werden. Das Verfahren stehe noch am Anfang, konkrete Gebote oder Vereinbarungen lägen bisher nicht vor.

Ein möglicher Deal würde Thyssenkrupp einen Kapitalzufluss verschaffen, ohne dass das Unternehmen die volle Eigentümerschaft an Rothe Erde bei Rewe aufgeben müsste. Die Bewertung der Sparte spiegle deren Bedeutung wider, heißt es. Die endgültige Entscheidung hänge von den Konditionen und der strategischen Passgenauigkeit der eingereichten Vorschläge ab.