Thyssenkrupp revolutioniert Stahlproduktion in Duisburg mit Wasserstoff-Plan
Kristiane DippelThyssenkrupp revolutioniert Stahlproduktion in Duisburg mit Wasserstoff-Plan
Thyssenkrupp-Aktie: Ein Meilenstein der Superlative!
Vorspann: Das Thyssenkrupp-Werk in Duisburg hat seit 1964 insgesamt 250 Millionen Tonnen Warmbandstahl produziert. Die Anlage beliefert vor allem die Automobilindustrie.
Artikeltext: Thyssenkrupp Steel hat in seinem Werk Duisburg-Beeckerwerth einen neuen Hubbalkenofen in Betrieb genommen, um die Energieeffizienz zu steigern und die Emissionen zu senken. Die Anlage, die seit 1964 bereits 250 Millionen Tonnen Warmbandstahl hergestellt hat, setzt nun auf moderne Technologie, um die Stahlbrammen schonender zu erwärmen und Abfälle zu reduzieren. Langfristig plant das Unternehmen, den Ofen auf Wasserstoffbetrieb umzustellen, um den CO₂-Fußabdruck weiter zu verringern.
Der Produktionsprozess im Werk beginnt mit Stahlbrammen, die auf 1.250 Grad Celsius erhitzt werden. Diese 25 Zentimeter dicken Blöcke werden anschließend zu Coils mit einer Stärke von nur 1,5 Millimetern und einer Länge von bis zu 1,7 Kilometern gewalzt. Die 700 Meter lange Anlage kann jährlich bis zu fünf Millionen Tonnen hochwertige Stahlbleche produzieren – hauptsächlich für die Automobilindustrie.
Die Modernisierungen im Werk Duisburg-Beeckerwerth unterstreichen den Fokus von Thyssenkrupp auf Effizienz und Nachhaltigkeit. Durch die Nutzung von Abwärme, Wasserkreisläufe und die geplante Umstellung auf Wasserstoff reduziert das Unternehmen seinen ökologischen Fußabdruck. Gleichzeitig bleibt die Anlage ein zentraler Zulieferer für Stahl in der Automobilbranche.






