Till Lindemann und Joey Kelly begeistern Fans bei exklusiver Buchsignierung in Berlin

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
2 Min.
Ein Konzertplakat mit Text, der ein Ereignis in München, Deutschland, ankündigt.Horst-Dieter Gertz

Till Lindemann und Joey Kelly begeistern Fans bei exklusiver Buchsignierung in Berlin

Hunderte Fans strömten nach Berlin-Wilhelmsruh: Till Lindemann und Joey Kelly signieren neues Fotobuch

Ein Buchsignier-Termin mit Rammstein-Frontmann Till Lindemann und Musiker Joey Kelly lockte hunderte Fans in den Berliner Stadtteil Wilhelmsruh. Die ursprünglich im Astra Kulturhaus geplante Veranstaltung wurde nach Online-Protesten und Boykott-Drohungen kurzfristig in den Rammstein-Shop verlegt. Einige Anhänger hatten sogar über Nacht campiert, um sich einen Platz in der Schlange zu sichern.

Anlass war die Vorstellung des neuen Fotobuchs von Lindemann und Kelly. Fans stellten sich bereits mehr als fünf Stunden vor Beginn an, manche waren bereits am Vortag angereist. Trotz des frühen Aufstehens blieb die Vorfreude groß – viele erhofften sich ein kurzes Treffen mit den Stars.

Der Ortswechsel erfolgte nach Kritik an der Entscheidung des Astra Kulturhauses, die Veranstaltung auszurichten. Die Mutter der 17-jährigen Emma, die selbst anwesend war, bezeichnete die ursprüngliche Wahl der Warschauer Straße als Fehler. Zudem halte sie die Inhalte des Buches für jugendgefährdend und könne die Forderungen nach einem Boykott nachvollziehen.

Emma, die monatelang ihr Taschengeld für das Fotobuch gespart hatte, beschrieb ihre Begegnung mit Lindemann als "unglaublich krass". Viele Fans verließen die Veranstaltung mit signierter Merchandise – von Postern bis zu Alben. Unterdessen hatten Staatsanwälte zuvor Vorwürfe gegen Lindemann im sogenannten "Reihe-Null"-Fall geprüft, das Verfahren jedoch eingestellt, sodass es zu keiner Anklage kam.

Die anwesenden Fans wischten Vorwürfe gegen den Sänger beiseite. Für sie stand nicht die Debatte um seine Person im Vordergrund, sondern die Chance, ihre Idole live zu erleben.

Die Signierstunde verlief weitgehend ohne Zwischenfälle, doch der Wechsel des Veranstaltungsorts unterstrich die anhaltenden Kontroversen um Lindemanns öffentliche Auftritte. Während Fans mit Andenken nach Hause gingen, blieben bei Kritikern Bedenken zur Angemessenheit der Veranstaltung bestehen. Das Ergebnis spiegelte gleichermaßen die anhaltende Popularität des Künstlers wie die weiterhin offenen Fragen zu seinem Image wider.

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